SVP Mathematik

1990: 150'000 Muselmanen in CH (2.2%)
2000: 300'000 (4.5%)
2010: 600'000
2020: 1,2 Mio
2030: 2,4 Mio
2040: 4,8 Mio (72%)
2050: 9,6 Mio
2060: 19,2 Mio
2070: 38,4 Mio
2080: 76,8 Mio
2090: 153,6 Mio (2'200% Muselmanen in der Schweiz, hallo Logik?)
So sind sie halt, die Propheten von der SVP. Ein bisschen blöd, aber was solls...
Kleine Erläuterung für Primarschüler und SVPler: Die Schweiz hat zirka 7 Millionen Einwohner. Gemäss der extrem gescheiten Hochrechnung der SVP haben wir bereits im Jahre 2050 fast 150% (!) Muslime in der Schweiz, ist das nicht furchtbar! Und dabei dachten wir doch immer, mehr als 100% Ausländeranteil ginge nicht.... Aber alles halb so schlimm, wenn dann mal alle Muslime bei uns sind, haben wir ja halb Asien und Afrika für uns ganz alleine :-)
Und so trickst die SVP: Die zahlen von 1990 und 2000 sind echt und stammen wirklich vom Bundesamt für Statistik. Die Verdoppelung der Anzahl Muslime ist allerdings auf die Kriege in Ex-Jugoslawien zurück zu führen. Da es 1990 noch nicht viele Muslime in der Schweiz hatte, ist eine Verdoppelung schnell erreicht und da nicht angenommen werden kann, dasss es in jedem Jahrzehnt einen Krieg in Ex-Jugoslawien gibt, ist die lineare Hochrechung dieses Sonderfalles völlig lächerlich und entbehrt jeder Logik. Aber das Inserat soll ja auch nicht logisch sein, viel mehr zielt es einzig und alleine darauf ab Ängste Fremden gegenüber zu schüren. Der Volkspartei ist jedes Mitel genehm "ihrem" Volk die Angst vor den Fremden einzutrichtern. Nur wenn genug Leute genug angst haben, kann die fremdenfeindliche SVP-Politik erfolg haben. Es ist an der Zeit Scharfmachern wie Schlüer, Fehr und Mörgeli den Spiegel vorzuhalten und ihre billigen Tricks zu entlarven.
hugo-tAëm on 09.21.04 @ 10:04 PM CST [link]
Individualist oder Teamplayer?
An der Pressekonferenz zu den eidgenössischen Abstimmungen hüllte sich SVP-Bundesrat Christoph Blocher in geniessendes Schweigen anstatt zum Abstimmungsergebnis Stellung zu nehmen und verhöhnte Amtskollege Moritz Leuenberger.
Als Moritz Leuenberger in der PK darlegte, dass der persönliche Einsatz eines Bundesrats - wie im Falle der Postinitiative - ausschlaggebend sein könne, stieg Blocher die Zornesröte ins Gesicht, und er hatte dafür nur ein Hohngelächter übrig.
Vorgeworfen wird Blocher, dass er sich im Vorfeld der Abstimmungen zum erleichterten Bürgerrecht viel zu wenig engagiert habe, die SVP-Hetzkampagne nicht richtigstellte und gestern wie ein «politischer Eunuch» (Pascal Couchepin) während der PK nicht den Gesamtbundesrat vertrat, sondern dem Entscheid des Souveräns nichts hinzuzufügen und dies zu respektieren sei und sich ansonsten in geniessendes Schweigen hüllte. Im Hinblick auf die wichtige Schengen-Abstimmung werden immer mehr Stimmen aus FDP, CVP und SP laut, den «Dienstverweigerer Blocher» (Grünen-Co-Präsidentin Ruth Genner) in den Ausstand zu schicken und das Dossier durch Bundespräsident Deiss organisieren zu lassen.

"Wer sich nicht anpasst, soll raus!" lässt uns die SVP oft und gerne wissen. Also dann, Abmarsch Herr Blocher! Raus mit Ihm!
hugo-tAëm on 09.21.04 @ 01:24 PM CST [link]