Bordelle nur für SVPler?!

Die SVP (So Viel Porno) betreibt neuerdings auch Bordelle an der Langstrasse. Auf Anfrage des hugo-tAëms meinte Parteipräsident Ueli Muuurer die SVP hätte dringend handeln müssen, da in letzter Zeit SVPler vermehrt von ausländischen Prostituierten nicht mehr bedient worden seien. Dieses diskriminierende Verhalten gegenüber SVPlern zeige einmal mehr wie rassistisch Ausländer gegenüber der SVP auftreten. Darum eröffnet die SVP jetzt Bordelle mit 100% Schweizer Qualität. In allen SVP Bordellen arbeiten 100%ig echte, urchige Schweizer SVPlerInnen und sämtliche Bordelle stehen unter der Leitung von Chregel Blochers Frau Silvia, die sich sehr freut, endlich auch unternehmerisch tätig sein zu können.

Die Richterin der SVP und das Bordell

Im Bezirk Dielsdorf kandidiert eine SVP Friedensrichterin fürs Bezirksgericht. Ihr Problem: Sie besitzt ein Haus mit drei Sexsalons im Zürcher Langstrassenquartier.

Anfang dieses Jahres trat die 52-Jährige in die SVP ein, meldete dort ihre Ambitionen an und wurde im März von den Delegierten der Bezirkspartei als Kandidatin nominiert. Monica Zogg ist nicht nur Ehe- und Familientherapeutin, sondern besitzt auch eine Liegenschaft mit drei Sexsalons im Zürcher Kreis 4. Das dreistöckige Haus in einem Hinterhof an der Brauerstrasse hatte die Friedensrichterin im März 1999 gekauft, wie der «Zürcher Unterländer» am Donnerstag berichtete. Seit Jahren befinden sich darin Etablissements; gegenwärtig der «Club Sex × 6», welcher «Live-Porno-Shows der gewagten Art» anbietet, der Salon «Sarah» und das «Studio 40». Im April 2001 reichte eine Drittperson sogar ein Umnutzungsgesuch für einen «Stützli-Sex»-Betrieb ein; dafür braucht es in der Regel eine Vollmacht der Hausbesitzerin. Als die Polizei erklärte, das Gesuch werde nicht bewilligt, wurde es wieder zurückgezogen.

Verstoss gegen das Baurech
Alle drei Sexsalons in Zoggs Haus verstossen gegen die heutigen Baurechtsbestimmungen, wie Rolf Vieli vom städtischen Quartieraufwertungsprojekt «Langstrasse Plus» sagte. Zwar war der Salon im Parterre 1985 von der Stadt bewilligt worden, seit 1994 aber sind Bordelle in Gebäuden mit mehr als 50 Prozent Wohnanteil grundsätzlich verboten. Vieli: «Die Stadt ist bisher nur darum nicht gegen die Sexsalons eingeschritten, weil das betroffene Haus auf der Liste der Problemliegenschaften nicht zuoberst steht.»
Monica Zogg nahm am Donnerstag weder zu ihrer Bordellliegenschaft noch zu ihrer Bezirksgerichtskandidatur Stellung. Im «Unterländer» hatte sie erklärt, sie habe das Haus gekauft, weil sie «dort, wo sonst niemand investiert, investieren wollte». Die Haus sei renoviert und so ein Beitrag zur Aufwertung des Quartiers geleistet worden. Von den Investitionen und Renovationen ist vor Ort allerdings reichlich wenig zu sehen.

Die SVP-Bezirkspartei, die für Zoggs Kandidatur verantwortlich ist, sieht die Sache problematischer. Am Mittwochabend war eine Vorstandssitzung einberufen worden, wie Bezirksparteipräsident Samuel Ramseyer sagte. Die Friedensrichterin, per Telefon zugeschaltet, schilderte ihre Sicht der Dinge. Resultat der Sitzung: Die Mehrheit der acht anwesenden Vorstandsmitglieder waren gegen eine weitere Unterstützung Zoggs. Ob an der SVP-Frau aber festgehalten wird oder nicht, entscheiden die Delegierten der Bezirkspartei an einer ausserordentlichen Versammlung im Juni.

Für die Präsidenten der Bezirksparteien von FDP und SP steht bereits jetzt fest, dass Zoggs Kandidatur «nicht mehr tragbar» ist. An eine Richterin würden eben auch moralische Ansprüche gestellt. Marcel Burlet (SP): «Ich habe geschmunzelt, als ich von der Sache erfuhr. Schliesslich ist es die SVP, die stets für eine so genannt saubere Schweiz ist und sich, etwa im Kantonsrat, gegen die Auswüchse des Sexgewerbes im Kreis 4 ausspricht.»

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  • 5 Kommentare zu “Bordelle nur für SVPler?!”

    1. produkt und viadukt schrieb:

      mer fendid man sollte für katholische pfarrer und svpler das zölibat einführen. tot den pädophilen…

    2. Otto Eiskühl schrieb:

      Grüss Gott alle miteinander,

      Ich bin total verunsichert! Da die SVP vor allem ein Männerverein ist, nahm ich an die SVP sei eine Partei mit homoerotischen Schlagseite!
      Offensichtlich nicht nur!
      Die SVPler sind sehr geschäftstüchtige Jungs. Betrachten deshalb wir die Ausweitung ihrer geschäftlichen Tätigkeiten ins Pornobusiness als gängiges "business is usual": Blochi blas mir einen!

    3. amok walker schrieb:

      ohhhhhh jaaaaaaaaaaaa christof! du bist soooo ggggggggeeeieiilllll!

    4. Bürger Dielsdorf schrieb:

      Lasst nicht geschehen dass am 19. Oktober die SVP-Zogg als *Leihenrichter* gewählt wird.

      Wählt zum Beispiel die Parteilose Silvia Zürcher als gute Alternative. Rechtssprechung hat ohne hin nichts mit Politik zu tun, also ist ‘parteilos’ sicher besser als voreingenommene ‘SVP’ oder ‘FDP’.

      http://www.silviazuercheransgericht.ch/

    5. Bürger Dielsdorf schrieb:

      Lasst nicht geschehen dass am 19. Oktober die SVP-Zogg als *Leihenrichter* gewählt wird.

      Wählt zum Beispiel die Parteilose Silvia Zürcher als gute Alternative. Rechtssprechung hat ohne hin nichts mit Politik zu tun, also ist ‘parteilos’ sicher besser als voreingenommene ‘SVP’ oder ‘FDP’.

      http://www.silviazuercheransgericht.ch/

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