Sind Anhänger rechter Parteien dümmer?
Am Donnerstag, den 30.12.2004 geschrieben von hugo-tAëmKategorie: Anti-SVP Blog
Bundespräsident Joseph Deiss hat sich den Fragen der Blick-Leserschaft in einem online-Chat gestellt. Gemäss dem Chat-Log wurden eigentlich durchs Band vernünftige Fragen in schriftdeutsch gestellt und vom Bundespräsident ebenso schriftdeutsch und höflich beantwortet. Alle? Nein, Raffaele Menegol aus Rüti ZH hat die Chance gepackt und dem Bundespräsident folgende (sinnfreie) Frage gestellt: “wivil auslender wänder no id schwiz ne?”.
Daraus lassen sich folgende Schlüsse ableiten:
* Fremdenfeinde schreiben aus Prinzip nur Schweizerdeutsch (”inländisch”)
* Fremdenfeinde drücken die Schweiz in der Pisa-Studie runter
BP Joseph Deiss hat dem Armen jedoch eine passende Antwort geschrieben: “Die Schweiz ist auch auf die vielen ausländischen Arbeitskräfte angewiesen.” Leider versteht das Raffaele Mangold höchstwahrscheinlich nicht.
via ignoranz.ch
«Erfolge bei Finanzen und Personal», verkündete Blochi grossspurig, als er letzte Woche sein erstes Jahr im Bundesrat bilanzierte: Die Rechnung seines Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) werde 60 Millionen Franken unter dem Budget abschliessen; 110 Stellen seien gestrichen.
Wiedersprüchliches im
Wer kennt sie nicht, die Anti-SVP Plakate des hugo-tAëms. Mit seinen viel diskutierten Plakaten hat das hugo-tAëm die Anti-SVP-Werbung neu definiert und Geschichte geschrieben. Immer mehr Anti-SVPler und Anti-SVPlerinnen sammeln diese Plakate. Pünktlich auf Weihnachten gibt es nun die herausragendsten Anti-SVP-Plakate der letzten 2000 Jahre als Jahreskalender 2005. Format: 666 x 88 cm, 256-farbig. (Nur in aarisch-deutscher Sprache erhältlich!)
Aber auch sonst beruft sich unser Visionär gerne auf den Mann da oben: Bei seiner Wahl zum Bundesblochi beschwor er bereits Gott ihm doch zu helfen, wohl in weiser Vorahnung, dass er ohne Hilfe von ganz Oben eh nichts gescheites hinkriegt.
Das MIS-Trend-Institut hat rund 650 Personen im Alter von 18 bis 74 nach ihrer Meinug zu den Bundesräten befragt. Die Resultate der Umfrage zeigen, Blocher ist nicht der unbeliebteste Bundesrat, er ist nur der Zweit-Unbeliebteste!
Es geschah am Abend des Wahlsonntags in der Rathaushalle: Während Ursula Begert Telebärn ein Interview gab, verschwand ihre Mappe, die sie in der Nähe abgestellt hatte. Die kollektive Suche mit Politikerkollegen und Journalisten verlief erfolglos, die Mappe blieb verschwunden. «Das hat mich mehr aufgeregt als meine Nichtwahl», sagt Ursula Begert - auf ihre Abwahl sei sie immerhin gefasst gewesen.