Sind Anhänger rechter Parteien dümmer?

Am Donnerstag, den 30.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

Bundespräsident Joseph Deiss hat sich den Fragen der Blick-Leserschaft in einem online-Chat gestellt. Gemäss dem Chat-Log wurden eigentlich durchs Band vernünftige Fragen in schriftdeutsch gestellt und vom Bundespräsident ebenso schriftdeutsch und höflich beantwortet. Alle? Nein, Raffaele Menegol aus Rüti ZH hat die Chance gepackt und dem Bundespräsident folgende (sinnfreie) Frage gestellt: “wivil auslender wänder no id schwiz ne?”.

Daraus lassen sich folgende Schlüsse ableiten:

* Fremdenfeinde schreiben aus Prinzip nur Schweizerdeutsch (”inländisch”)
* Fremdenfeinde drücken die Schweiz in der Pisa-Studie runter

BP Joseph Deiss hat dem Armen jedoch eine passende Antwort geschrieben: “Die Schweiz ist auch auf die vielen ausländischen Arbeitskräfte angewiesen.” Leider versteht das Raffaele Mangold höchstwahrscheinlich nicht.

via ignoranz.ch

Blochis kleiner Bluff!

Am Mittwoch, den 29.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

Was die Bundesratte stolz als Erfolg für ihr Justiz-Departement verkündet hat, trifft für die ganze Bundesverwaltung zu: Die Ausgaben bleiben überall unter dem Budget, der Personalbestand aller Bundesräte schrumpft.
«Erfolge bei Finanzen und Personal», verkündete Blochi grossspurig, als er letzte Woche sein erstes Jahr im Bundesrat bilanzierte: Die Rechnung seines Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) werde 60 Millionen Franken unter dem Budget abschliessen; 110 Stellen seien gestrichen.

Im Vergleich zu den Vorjahren und zu den andern Departementen erweist sich diese Erfolgsbilanz freilich als Bluff. Die Zahlen hätten zeigen sollen, dass Blochers Bemühungen um Kostensenkungen im eigenen Departement «erste Früchte tragen» - anders als sonst beim Bund. Dumm für Blocher ist nur, dass Budgetunterschreitungen in der Bundesverwaltung Tradition haben; sein “Erfolg” ist also nichts als die Normalität. Und Stellen werden auch von den andern Bundesräten gestrichen, bloss haben die in ihren Departementen mehr Stellen gestrichen als Blocher in seinem.
Artikel ganz lesen »

Wie rechnet Christoph Blocher?

Am Samstag, den 25.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

SVP Politiker bekunden reichlich oft Mühe mit den einfachsten Rechenproblemen, dies wissen wir nicht erst seit der neusten PISA Studie. Besonders beim Prozentrechnen und Hochrechnen von Ergebnissen weisen SVPler deutliche Schwächen auf.

Die Schweiz hat sich in der neusten PISA Studie auch nur darum im Fach Mathematik verbessert, weil Kinder von SVPlern vom Test ausgeschlossen wurden. Die Schweiz wollte sich schliesslich nicht nochmals international blamieren, nur weil der Anteil an beschränkten SVPlern in den letzten Jahren so dramatisch gestiegen ist.

Leider musste das hugo-tAëm nun feststellen, dass bei der Wahl von Bundesratte Blochi vor einem Jahr ein fataler Fehler geschah. Ein Kandidat, der Bundesrat werden möchte, muss nämlich möglichst viele der folgende Kriterien erfüllen:
Artikel ganz lesen »

Ein Bundesrat auf Abwegen - Blocher will höhere Steuern!

Am Samstag, den 25.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

Ist er nur debil oder jetzt auch senil? Die fragte drängt sich immer mehr auf, will doch Bundesratte Blochi die obligatorische Krankenversicherung abschaffen, was nur über höhere Steuern finanziert werden könnte.

Jahrelang hiess es von der SVP Front: Steuern runter! Und jetzt so was?! Führende SVP Politiker sind über ihren Bundesrat entsetzt. Der selbsternannte Gesundheitsapostel der SVP Nationalrat und gelegenheits Pneuschlitzer Toni Bortoluzzi meint zu Blochers Vorschlag: «Die Abschaffung ist völlig unrealistisch. Da würde die Bevölkerung nie mitmachen.» Der Gute kennt auch die Gründe: «Es bestünde die Gefahr, dass die Krankenkassen nicht den Missbrauch, sondern die schlechten Risiken bekämpfen würden.» Das heisst, dass sie alten und kranken Menschen keine Versicherung mehr gäben oder nur zu einer hohen Prämie.

Das weiss natürlich auch Blochi, aber so sind SVPler nunmal: Alte, Kranke oder generell Benachteiligte sind ihnen egal, wer arm ist soll gefälligst nicht auch noch krank werden, so die SVP Logik.
Artikel ganz lesen »

Blocher will das Krankenkassenobligatiorium abschaffen

Am Mittwoch, den 22.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

Wiedersprüchliches im Tagi-Interview mit Christoph Blocher. Zuerst sieht er kein Bedürfnis für eine Obligatorische Krankenversicherung, einen Satz später sagt er über die (obligatorische) AHV: “Sie ist zwar eine Zwangsversicherung, aber jeder spart für sein Alter. Die AHV würde ich zuletzt antasten.” Genau das gilt doch auch für die Krankenkasse: “Sie ist zwar eine Zwangsversicherung, aber jeder spart für seine Krankheit”. Aber Herr Blocher möchte lieber Amerikanische Verhältnisse schaffen und die ärmsten Mitbürger von der lästigen Krankenkassenpflicht befreien.
Weiter will er beim Bund 30% Einsparen, wie das? Antwort: “Erinnern Sie sich an 1990? Damals war es auch schön, oder?”
Und noch ein Beispiel seiner Rückwärtsgewandtheit: “Man muss nicht ständig bilateral verhandeln. Wenn man Probleme hat, muss man diese miteinander lösen. Das halten wir seit 700 Jahren so”. Herr Blocher, in diesen 700 Jahren haben sich viele Kantone erfolgreich (und höchstwahrscheinlich gegen erbitterten Wiederstand der SVP) zu einem Ganzen zusammengeschlossen. Diese Entwicklung geht nun weiter, der Fortschritt heisst “Europa”… Na, Groschen gefallen?

via ignoranz.ch

Die besten Anti-SVP Plakate

Am Donnerstag, den 16.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

JETZT SOFORT BESTELLEN UND SIE ERHALTEN DEN ANTI-SVP KALENDER RECHTZEITIG VOR WEIHNACHTEN ZUGESTELLT!

Wer kennt sie nicht, die Anti-SVP Plakate des hugo-tAëms. Mit seinen viel diskutierten Plakaten hat das hugo-tAëm die Anti-SVP-Werbung neu definiert und Geschichte geschrieben. Immer mehr Anti-SVPler und Anti-SVPlerinnen sammeln diese Plakate. Pünktlich auf Weihnachten gibt es nun die herausragendsten Anti-SVP-Plakate der letzten 2000 Jahre als Jahreskalender 2005. Format: 666 x 88 cm, 256-farbig. (Nur in aarisch-deutscher Sprache erhältlich!)

Der Kalender kostet lumpige CHF 2.- pro Stück (Kinderarbeit sei Dank!) und ist nur solange Vorrat erhältlich. Bestellen Sie jetzt, damit Sie den Kalender sicher vor Weihnachten erhalten.

Die Blochers sind oben, andere sind unten. Das ist Gottes Wille.

Am Donnerstag, den 09.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

Unser Führer thront in seiner schmucken Villa über dem Zürichsee (wenn er sich nicht gerade von den Strapazen des Regierens auf seinem Privatschloss erholt) und lässt uns wissen: Die Blochers sind oben, andere sind unten. Das sei Gottes Wille. Ob das seine treuen, dummerweise von Gott weniger beglückten, Schäfchen auch alle so sehen?

Aber auch sonst beruft sich unser Visionär gerne auf den Mann da oben: Bei seiner Wahl zum Bundesblochi beschwor er bereits Gott ihm doch zu helfen, wohl in weiser Vorahnung, dass er ohne Hilfe von ganz Oben eh nichts gescheites hinkriegt.

Ein Jahr nach Blochis Mutation vom Albisgüetli-Polteri zur Classe Politique-Bundesratte ist die Mehrheit seiner Untertanen unzufrieden. Bloss Note 3.1 und nur Platz 6 auf der Bundesrats-Rangliste, da war Gott wohl für einmal nicht mit ihm.

Alles was die Bundesratte bis jetzt erreicht hat, ist zu provozieren. Streit mit Leuenberger, zank mit Couchepin. Ständige Provokation ist Blochers einziger Trumpf. Das war früher nicht anders, bloss erwartete vom Oppositions-Blochi auch niemand mehr. Von einem Bundesrat erwartet das Volk aber mehr als heisse Luft, konstruktive Lösungen müssen her und die kann Blochi nicht bieten. Je länger die Lösungen ausbleiben, desto mehr werden sich enttäuscht von ihm abwenden.

Blocher ist nicht der unbeliebteste Bundesrat!

Am Montag, den 06.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

Das MIS-Trend-Institut hat rund 650 Personen im Alter von 18 bis 74 nach ihrer Meinug zu den Bundesräten befragt. Die Resultate der Umfrage zeigen, Blocher ist nicht der unbeliebteste Bundesrat, er ist nur der Zweit-Unbeliebteste!

Wie man der Grafik entnehmen kann, ist er vor einer Jahr auf tiefem Niveau gestartet und hat dann stark nachgelassen, minus 11 Prozent. Vor allem Linke, Frauen und höher Gebildete halten nichts von einem jämmerlichen Waschlappen als Bundesrat.

Der mit Abstand populärste Bundesrat ist die einzige Frau im Gremium. 89 Prozent beurteilen Calmy-Rey positiv. Interessant erscheint zudem: Nur Blocher und Couchepin werden von einer Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt.

Kopf hoch Blochi! Guck nicht so belämmert aus der Wäsche, auch andere verkannte B-Genies wie Bush, Berlusconi oder Blair haben gelegentlich mit Umfragetiefs zu kämpfen. Wenn dann wieder Wahlen sind, können sich die Führer und Retter der Nation auf die Stimmen der Beschränkten verlassen.

Ein Jahr nach der Wahl: Welche Note geben Sie Bundesrat Blocher?

Am Sonntag, den 05.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

Laut einer Umfrage des Tagesanzeiger wird Blochi mit einem lausigen Notendurchschnitt von 3.1 sitzenbleiben. Wird das im nächsten Jahr nicht deutlich besser, wirds wohl nichts mit dem Verbleib im Bundesrat. Wir empfehlen daher drigend Nachhilfeunterricht sowie den obligatorischen Besuch von Integrationskursen.


1715 Teilnehmer(innen) haben abgestimmt.
Diese Umfrage ist nicht repräsentativ.

Bürgerliche ab zum Fingerprint-Test!

Am Freitag, den 03.12.2004 geschrieben von hugo-tAëm
Kategorie: Anti-SVP Blog

Begerts Mappe gefunden - im Festlokal der FDP & SVP

Es geschah am Abend des Wahlsonntags in der Rathaushalle: Während Ursula Begert Telebärn ein Interview gab, verschwand ihre Mappe, die sie in der Nähe abgestellt hatte. Die kollektive Suche mit Politikerkollegen und Journalisten verlief erfolglos, die Mappe blieb verschwunden. «Das hat mich mehr aufgeregt als meine Nichtwahl», sagt Ursula Begert - auf ihre Abwahl sei sie immerhin gefasst gewesen.

Gestern wurde dem «Bund» alsdann aus verdeckter Quelle zugetragen: «Begerts Mappe ist gefunden - im Restaurant Krone». Krone? Richtig . . . daselbst versammelten sich am Sonntag die FDP (in der Bar) und die SVP (im Keller), um ihre Wahlergebnisse zu feiern (FDP) oder zu beklagen (SVP). Doch wie kam die Mappe dorthin? In der Redaktion keimt ein fürchterlicher Verdacht. «Ich kann es nicht beweisen, aber der Verdacht liegt nahe», sagt auch Begert. Der Verdacht nämlich, dass jemand aus den Reihen der SVP die Mappe mitlaufen liess. Denn die SVP hatte ein Motiv: Weil Begert wild kandidiert hatte, reichte es SVP-Mann Beat Schori nicht zum Einzug in den Gemeinderat. Hat ein SVP-Rächer zurückgeschlagen?
Artikel ganz lesen »