SVP: “Wir stehen zur Konkordanz und sagen wo’s langgeht!”
Wählt den Stöffel oder wir gehen in die Opposition, ist die Message der SVP. Na und? Den Rassisten weint kein Schwein eine Träne nach! Interessant an dem Theater ist allerhöchstens, dass vor 13 Jahren die SVP an vorderster Front daran beteiligt war die offizielle, aber nicht genehme, SP-Kandidatin Christiane Brunner abzuschiessen. Anstatt Brunner wählten die SVP Mannen Francis Matthey, der dummerweise gar nicht zur Wahl stand. Wenn die Linke also versucht Christoph Blocher durch einen etwas weniger braun angehauchtes SVPler-Modell zu ersetzen, sollte die SVP am wenigsten erstaunt sein.
Nichts Neues also von der Rechtspisser-Fraktion, die SVP ist seit über einem Jahrzehnt de facto eine Oppositionspartei. Seit Jahren liest man in den Medien: “Sämtliche Parteien, mit Ausnahme der SVP, begrüssen den Entscheid dass bla bla bla.” Besonders amüsant die Reaktion von FDP-Präsident Fulvio Pelli, der die Drohung der SVP mit einem schmunzelnden «wir nehmen zur Kenntnis» quittiert. Offenbar hat’s auch den Bürgerlichen gedämmert, dass sich mit einer SVP in der Opposition nicht viel ändert, mal davon abgesehen dass zwei Sitze im Bundesrat frei werden.
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