“SVP-Einsatz für Integration, Lehrstellen und Faire Löhne: 0%”

statistik_185.jpgIn grossformatigen Inseraten lässt und die SchwerVerbrecherPartei wissen, dass die Gewalt durch ausländische Jugendliche in den letzten 10 Jahren um 185% zugenommen hat. Die Zahl hat man im “Kriminalstatistisches Jahrbuch der Kantonspolizei Zürich” gefunden, wir zweifeln also nicht! Dumm dabei ist nur, dass in diesem Jahrbuch der Kantonspolizei in der selben Tabelle nachzulesen ist, dass Jugendliche mit Schweizer Pass mit +260% im gleichen Zeitraum noch viel derber zugeschlagen haben.

Wahlkampf auf dem Buckel von Ausländern betreiben hat Tradition bei der SVP.Wie gewohnt werden ganze Bevölkerungskreise pauschal als Kriminelle abgestempelt. Mit provokativen Hetzkampagnen werden Feindbilder geschürt und die Eskalation wird bewusst in Kauf genommen, schliesslich ist die SVP die einzige Partei, die von mehr Gewalt profitiert. Während nämlich von linken und Mitteparteien erwartet wird, dass sie die Probleme mit gewalttätigen Jugendlichen “lösen”, kann sich die SVP weiter aufs Provozieren beschränken, da von dieser Partei niemand ernsthaft Lösungsvorschläge erwartet. Da bleibt alleine die Hoffnung, dass mehr und mehr Leute erkennen, dass Probleme nicht mit billigen Parolen und Hass schüren gelöst werden.

Die Antwort der SP auf die SVP-Kampagne.
sp_inserat.jpg

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  • 6 Kommentare zu ““SVP-Einsatz für Integration, Lehrstellen und Faire Löhne: 0%””

    1. Anti-SVP Blog » Blog Archive » Null-Toleranz für Dummheit schrieb:

      […] Anti-SVP Blog Open News Gästebuch Neu hier?Kontakt « Startseite « “SVP-Einsatz für Integration, Lehrstellen und Faire Löhne: 0%” […]

    2. Pia schrieb:

      Hallo hugo-tAëm

      Was Sie schreiben, das stimmt, es ist nicht mal total übertrieben oder ausschliesslich polemisch, sondern kommt der Wahrheit m.E. sehr nahe! Die Eskalation wird regelrecht gesucht und fahrlässig geschürt. Ständig giesst die SVP-Spitze Öl ins Feuer und lehnt sich dann zurück - andere sollen offenbar die Brände löschen, die die SVP nur noch vergrössert. Das ist in jedem Fall eine Form von Faulheit, von Bequemlichkeit, finde ich. Offenbar wünscht sich die SVP eine Staatskrise herbei, um sich dann als selbst ernannte Retterin der Nation zu lobpreisen.
      (Randbemerkung: Interessant wäre auch mal eine Recherche, wie oft und in welchen Zusammenhängen die SVP etwas von der und über die “Erde” schreibt, ob die SVPler/innen überhaupt realisieren, dass wir alle auf dem gleichen Planeten wohnen und den zu teilen haben.-)

      Pia

    3. odool schrieb:

      Was das umstrittene SVP-Inserat verschweigt:

      Gewaltanstieg bei Schweizer Jugendlichen
      SVP unterschlägt Zahlen
      Um satte 260 Prozent hat die Zahl jugendlicher Tatverdächtiger mit Schweizer Pass im Zeitraum von 1996 bis 2005 zugenommen (Quelle: «Kriminalstatistisches Jahrbuch der Kantonspolizei Zürich»). Und übertrifft damit den Anstieg ausländischer Tatverdächtiger unter 18 Jahren (+185%) bei weitem. Die SVP lässt dies in ihrer neuen Kampagne jedoch unerwähnt und richtet ihren Fokus allein auf ausländische Jugendliche (heute berichtete).

      Trotz dem Problem krimineller Jugendlicher meinen viele, es sei daneben, zu pauschalisieren. Die Grünen wehren sich gegen den Vorwurf der SVP, sie würden eine Laissez-faire-Politik betreiben. Claudia Gambacciani von den Jungen Grünen des Kantons Zürich sagt gegenüber heute: «Interessant ist, dass es sich gemäss dem Inserat um Tatverdächtige handelt. Die Schuld ist also noch gar nicht erwiesen.»

      Für die SP Schweiz ist die Kampagne typisch. Sprecher Nicolas Galladé: «Da sieht man wieder, wie wenig konstruktiv eine herausgepickte Zahl ist.» Lieber wünsche er sich zielgerichtete Vorschläge zur Integration. Fragt sich, wer der Rapper auf dem SVP-Inserat ist. Laut Werbeagentur kein Straftäter, sondern «eine Symbolfigur für einen aggressiven Jugendlichen».

    4. kurtisane schrieb:

      Stress lädt Blocher und Freysinger zu Konzerbesuch ein

      BASEL - Bundesrat Blocher und Oskar Freysinger sollen ein Hip-Hopkonzert besuchen. Rapper Stress (29), der die SVP wegen ihrer Debatte über Jugendgewalt anprangert, hat die beiden Politiker zu seinem nächsten Konzert eingeladen.

      Nachdem gewisse SVP-Politiker wegen des polemisierenden Stress- Songs “Mais ou” mit dem Rapper auf Kriegsfuss stehen, würde er gerne mit dem Justizminister Kaffee trinken, damit dieser ihm seine Sichtweise darlege. “Und ich würde ihm von der Gewalt erzählen, dem echten Problem”, sagte Stress in einem Interview mit der Zeitung “Le Matin”.

      Die Freundin von Stress, Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger, unterstützt Stress zu 100 Prozent. “Sie nimmt so stark an meinem Leben teil, dass sie als erste Person meine Lieder hört. Dieses Album hat sie vor sechs Monaten gehört. Und sie ist voll und ganz zufrieden mit mir”, sagte der gebürtige Este.

      sda.

    5. sakrosankt schrieb:

      “Die Eskalation wird regelrecht gesucht und fahrlässig geschürt”

      “Ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen”, so lautet die Propagandalüge des deutschen Faschismus zum Überfall auf Polen im September 1939. Es war eine doppelte Lüge. Der erste Schuss auf polnisches Territorium fiel bereits um 4.45 Uhr und von “Zurückschießen” konnte keine Rede sein.

      So kommt mir manchmal die SVP vor!

    6. Anti-SVP Blog » Blog Archive » Was taugt die SVP-Ausschaffungsinitiative? schrieb:

      […] Jede Gewalttat ist eine zu viel, aber der (noch) grössten Partei der Schweiz würde es gut anstehen einerseits die Relationen zu wahren und zweitens alle Fakten zu präsentieren. Die Gewalt bei Schweizer Jugendlichen nimmt nämlich stärker zu als bei den ausländischen Jugendlichen. Die fehlende Perspektive ist laut den Fachleuten der häufigste Hintergrund von Delikten – bei Schweizern wie bei Ausländern. Auch Rolf Weilenmann macht diese Beobachtung. «Die meisten haben keine Arbeit, keine Lehrstelle, keinen Rückhalt in der Familie – die soziale Kontrolle fehlt.» Sobald sie eine Arbeit hätten, würden sie keine Delikte mehr begehen. Gürber: «Je mehr Jugendliche keine Perspektive haben, je mehr rutschen in die Kriminalität ab.» […]

    Kommentar: