Landkarte der Familiendramen in der Schweiz

familendramen_ch_nav.jpgDas Blog gegen ignorantes Verhalten ignoranz.ch hat schon letztes Jahr diese Liste der blutigen Sturmgewehr- Unfälle und Verbrechen in der Schweiz veröffentlicht. Fast täglich stirbt in der Schweiz ein Mensch durch eine Armeewaffe (300 pro Jahr) und fast jeden Monat ereignet sich ein Familiendrama, bei dem Waffen im Spiel sind. Erst gestern erschoss ein Bündner seine Freundin mit seinem Sturmgewehr und vor zwei Wochen drohte ein Schweizer Jugendlicher mit seinem Gewehr in einer Zürcher Schule ein Blutbad anzurichten (der Jugendliche ist im Schützenclub und besitzt ein Gewehr).

Bereits 1999 schrieb SP Nationalrat Rudolf Rechtsteiner in der Basler Zeitung:

Die SVP ist ein Sicherheitsrisiko für die Schweiz.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Obwohl bereits 1993 (!) der Verfassungsartikel für die Verschärfung des Waffengesetzes mit 86% Ja angenommen wurde, ist es der SVP bis heute gelungen griffige Bestimmungen zum Schutz der Bevölkerung zu verhindern. Erst letzte Woche trat Christoph Blocher mit einem breiten Grinsen vor die Journalisten; SVP-ler und weitere bürgerliche Waffennarren hatten abermals erfolgreich jede Verschärfung des Waffengesetzes verhindert. Dass sie seit 1993 Schätzungsweise 4′000 Tote mitzuverantworten haben, ist der Schein Volks Partei egal.

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  • 10 Kommentare zu “Landkarte der Familiendramen in der Schweiz”

    1. bluubi schrieb:

      Wieso setzt sich die SVP eigentlich so stark für “Waffen für jeden Trotel” ein? Werden die SVPler jetzt auch noch von der Waffenindustrie finanziert? Sind sie jetzt auch noch auf die max. 3 Stimmen von Waffennarren (=Schützen) aus, die bei einem Verbot evtl. nicht mehr wählen würden? Oder sind die SVP selbst einfach waffen- und blutgeil? Oder meint die SVP wiedermal, sie könne politisches Kapital aus dem Leid, das sie verursacht, gewinnen (Armeewaffen gehören doch den Schweizern, folglich passt das nicht in die “Hilfe-ein-nicht-seit-fünf-Generationen-Schweizer”-Politik der SVP)? Ich kapiers nicht.

      Frei nach den Simpsons: “Hhhm … Sie haben eine Zeit im Irrenhaus verbracht, Sie haben Alkoholprobleme, und Sie haben den Präsidenten verprügelt. Potentiell gefährlich. Das berechtigt Sie zum Kauf von drei oder weniger Handfeuerwaffen.”

    2. GENGEN LINKE SOZIS schrieb:

      AM schluss sind es nachher dennoch die SP Leute die Morde machen , dieses jahr gab es doppelt so viele anschläge von LINKEN 239 RECHTE 112

    3. Pius schrieb:

      @GENGEN LINKE SOZIS

      (gegen rechte Sozis bist Du nicht, oder was?! Nationalsozialist??)

      Glaube keiner Statistik, welche Du nicht selbst gefälscht hast. :-) Wer sich informieren würde, wollte merkt schnell dass diese Zahlen seeeeeehr zu wünschen übrig lassen. Bei diesen 239 der Linken handelt es sich mehrheitlich um unbewilligte Demos- und Versammlungen. Also nix mit Anschlägen Bubi. Während es bei der rechten Gewalt mehrheitlich Schwerverletzte gibt.

      Sachbeschädigung zählt halt in der reichen Schweiz mehr, als Menschenschäden, gelle?!

      Aber eben, Statistiken waren noch nie die Stärke der SVP und ihren Schafen…

    4. GENGEN LINKE SOZIS schrieb:

      So ist es leider nicht, es kam in der schweizer tageschau und bei jedem dieser anschläge gab es verletze

    5. housi schrieb:

      “@GENGEN LINKE SOZIS”

      Seit wann denn sind Sozis (Sozialdemokraten!) Terroristen die Anschläge verüben?? Durch welchen Fleischwolf hat man deinen Denkapparat gedreht?

    6. habakuk schrieb:

      @housi: Vermutlich hat er das SVP-Argumentarium gelesen. Das kann schon beim ein oder anderen zu Hirnschäden führen (wenn diese nicht schon vorhanden waren).

    7. housi schrieb:

      SVP-ler mit Hirnschäden?? Blackout, Dauerkurzschluss mit Vollbrand und anschliessendem Festplatten-GAU!

    8. einLinker schrieb:

      Bei dem hat man meiner Meinung nach nicht einmal eine Festplatte eingebaut.
      Aber eben, ich weiss nicht, was noch passieren muss, damit die SVP endlich einsieht, dass Waffen gefährlich sind.
      @SVP: Wenn es soweit geht, dass jeder frei herumläuft und auf Leute ballert, ist es für euch zu spät!

    9. denz schrieb:

      tja ich glaub dem anti-sozi gingen wohl die guten argumente aus (was bei einem svp-ler auch nicht schwiereig ist, die haben ja normalerweise auch keine)

    10. bigluke schrieb:

      DIE SVP HAT RECHT! DAS STGW GEHÖRT NACH HAUSE!

      Und zwar aus folgendem Grund: Armeewaffen töten!

      Diese Partei will das so. Die dauernde Präsenz von Armeewaffen sichert eine konstante Höhe der Schusswaffendelikte in der Verbrechensstatistik.
      Diese statistischen Angaben vermengt man dann noch mit den Stichworten “Ausländer” und “Jugend”, und schon hat man die Wähler auf sicher für “Mehr Sicherheit”. (also: Mehr (bewaffnete) Polizei, Staatsschutz, DAP, Fichen und Vetterliwirtschaft)

      Nicht überzeugt?? Hier gibts zweimal “Proof of Concept”:

      Fall 1: “Hundetote vs Waffentote”
      Hunde-Tote in der CH: ca 3 in 100 Jahren. Waffentote in CH: ca 300 in 1 Jahr… SVP-Meinung: “Alles was nach Hund aussieht braucht einen Maulkorb! - Armeewaffen gehören nach Hause!”

      Fall 2: “Kleine Schwarze vs 3 Vergewaltigende Balkanier”
      3 Brüder aus dem Balkan sperren eine 15 Jährige in Ihre Wohnung, und vergewaltigen sie wochenlang: http://www.20min.ch/tools/suchen/story/18577564
      Resultat: 6, 5 und 4.5 Jahre Zuchthaus, keine Ausschaffungsforderung und kein Aufschrei bei der SVP…
      Anders bei der kleinen Schwarzen Afrikanerin, die vom Vater in die CH geholt wurde: Die SVP’ler prangen diesen Rechtsmissbrauch gleich im Dutzend an. Ist ja Klar: Während die oberen drei Delinquenten einen Ruf nach “mehr Sicherheit” im Volk hervorrufen, zeigt das Beispiel der kleinen Schwarzen, dass Integration funktioniert und stattfindet. Das geht natürlich nicht. Wo bleibt denn da “mehr Sicherheit”?

      Die Ironie an der SVP-Strategie ist, dass die SVP gar nichts für mehr Sicherheit tun darf, wenn sie sich die Wahlerfolge langfristig sichern will: Da in der CH die Gewaltkriminalität traditionell eher tief ist, und die anderen Parteien einfach nichts dagegen unternehmen wollen, würde der Wähler ja recht schnell draufkommen, dass diese Partei gewisse Bedrohungen überdimensional aufbläst.

      Der schönste SVP-Ausspruch während den letzten Wahlen: “Die Schweiz ist ein Vorbild in Sachen Klimaschutz: Wir verursachen nämlich nur 0.1 Prozent des globalen CO2 Ausstosses!” (Eine SVP-NR-Kandidatin aus ZH im heute… es sei hier zu erwähnen, dass die CH nur ca 0.01% der Weltbevölkerung stellt. Das “Vorbild” liegt somit 10x über dem durchschnittlichen CO2-Ausstoss. Eine typische SVP-Umdrehung…. )

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