Die SVP steht auf dem Abstellgleis
Heute berichtet die NZZ, dass zwei von drei Tonnen, die 2006 über die Alpen transportiert wurden, mit der Bahn gefahren sind. Währen die Bahn seit 2004 somit jährlich mehr Güter transportiert, ging die Zahl der Lastwagenfahrten über die Alpen im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent zurück. Seit der Einführung der LSVA macht die Schiene also wieder Terrain gut, während die Zahl der Lkw-Fahrten seit dem Jahr 2000 um 16% abgenommen hat.
Und was schreibt die SVP zur “linken”, vom Volk in mehreren Abstimmungen immer wieder gutgeheissenen und erfolgreichen Verkehrspolitik?
Die linke Verkehrs- und Verlagerungspolitik ist gescheitert. Immer mehr Güter werden mit Lastwagen transportiert. Die Bahn verliert an Bedeutung. (…) Und die Linken erzählen dem Volk immer noch das aufgewärmte Märchen von einer Verlagerung der Gütertransporte auf die Schiene. Ein schönes Märchen, mit dem sich in den letzten Jahren so manche Abstimmung gewinnen liess. Doch einmal ist Schluss Märchenstunde.
Quelle: SVP
Dieses Verkehrsmärchen tischte SVP Pressesprecher Roman Jäggi Ende 2005 auf, offenbar noch immer im Frust, dass das Volk nichts von einer zweiten Gotthardröhre wissen will und die Avanti-Initiative bachab schickte. Um die Schweiz mit sechsspurigen Autobahnen zu überziehen, schreckt man bei der Volkspartei auch vor Lügenmärchen nicht zurück, was natürlich nichts neues ist.
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