SVP Zürich VS Radio 24
Christoph Brunner, Redaktor von Radio 24, beschreibt in seinem Blog auf humorvolle Art, warum die Zürcher SVP das grösste Privatradio der Schweiz nicht an der Alibsgüetli-Tagung haben wollte.
Auf dem Sender wurde vorgängig über eine geplante Demonstration des antirassistischen Netzwerks berichtet. Die SVP war not amused:
Und so stand ich also als Nachtreporter abends um 17.30 vor dem Albisgüetli - und entgegen kam mir Claudio Zanetti, der abwehrend die Hände verwarf: Er habe es uns gesagt, Radio 24 komme heute Abend nicht hinein. Es sei absolut unverantwortlich, am Sender zu einer Demonstration gegen seine Partei aufzurufen. Wenn da etwas passiere, dann seien wir verantwortlich. Aber das sei ja wieder typisch, dass wir einfach nur Bad News skandalisieren würden und nicht die Verantwortung dafür tragen wollten.
Quelle: Christoph’s Radio24 Blog
Interessante Argumentation eines SVP-lers. Gerade sie würden ja nie Bad News skandalisieren. Die SVP ist schliesslich bekannt als seriös politisierende Konsenspartei, die nicht rumpoltert, sondern stets Verantwortung übernimmt. Mit dem Finger auf andere zeigen gehört halt nicht zum guten Stil der grossen, mächtigen, ernst zu nehmenden SVP.
Unbedingt anhören sollte man sich auch den freud’schen Versprecher des Zürcher SVP-Präsidenten Hansjörg Frei ganz unten im Blogartikel.
SVP-Präsident Hansjörg Frei will eigentlich den Zürcher Justizdirektor Markus Notter kritisieren - und bringt alles durcheinander. Zuerst macht er Regierungsrat Notter zum Bundesrat, und danach verwechselt er Notter komplett mit Blocher…
Etwas vom Besten seit langem
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