Anti-SVP Blog Leser gegen Armeewaffen
Die Leser des Anti-SVP Blogs sind eindeutig vernünftiger als unsere graumelierten Waffenromantiker von der SVP. Satte 69% sprechen sich gegen Armeewaffen zu Hause aus und weitere 5% wollen zumindest die Taschenmunition ins Zeugshaus verbannen. Dieses Umfrageergebnis entspricht dem Resultat einer kürzlich durchgeführten repräsentativen Befragung von Isopublic, gemäss der 65% der Schweizer nichts von Dienstwaffen im Haus wissen wollen.
Wie ignorant die Argumentation der Waffenfreaks daherkommt, illustriert folgendes Zitat von Armeechef Christoph Keckeis.
«Ein Soldat ohne Waffe ist kein Soldat.»
Quelle: Tagi
Wie bekloppt darf man eigentlich sein um Schweizer Armeechef zu werden? Wer den Dienst beendet hat, ist kein Soldat mehr, ergo braucht er keine Dienstwaffe im Schrank.
Noch unlogischer wirds bei SVP-Regierungsrätin und Präsidentin des Schweizer Schiesssportverbandes Rita Fuhrer:
«Eine Trennung von Waffe und Munition macht keinen Sinn.»
Quelle: BAZ
Dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung weder Armeewaffen noch Taschenmunition im Haushalt will, interessiert unsere Armee und die SVP natürlich nicht.
* Vollständige Resultate der Umfrage
* Neue Umfrage wie immer in der Navigations-Spalte rechts.
Ähnliche Artikel:
08. Mai, 2007 um 10:49
der wohl debilste kommentar seit langem, aufgeschnappt im tagi-forum.
“Darf ich den Vergleich mit dem Irak machen, wo Amerikanische Spezialeinheiten trotz Besetzung aller strategisch wichtigen Punkten enorme Mühen haben, die irakische Militz zu entwaffnen und kampfunfähig zu machen, WEIL diese Milizen nicht so blöd sind, und alle Waffen zentral lagern. Wäre es da für die Schweiz nicht auch gut, die Waffen so verteilt wie möglich zu lagern (also zu Hause) um allfälligen Feinden das Leben so schwer wie möglich zu machen?”
08. Mai, 2007 um 13:43
«Eine Trennung von Waffe und Munition macht keinen Sinn.»
Ja, die Munition kann ja ohne Waffe, die Waffe ja auch ohne Munition tödlich sein, also so ein scheiss! Aber eben: SVP
Was den Vergleich mit dem Irak angeht.
Wenn tatsächlich die Amis kommen, sind wir eh am Arsch, da hilft es auch nichts, wenn die Waffen überall rumhängen!
Aber von der SVP hätte ich auch nichts anderes erwartet!
08. Mai, 2007 um 19:23
Dass die SVP nicht an der Volksmeinung interessiert ist, sollte jetzt wohl langsam dem Hinterletzten klar sein (siehe auch beim Artikel über die Intention der SVP, den Entscheid zu neuen AKWs am Volk vorbeizuschmuggeln). Für mich nichts neues.
Ausserdem passt es ja ins Denkmuster der SVP, das man Probleme nur mit Gewalt und Repression lösen kann. Wenn überhaupt - manche Probleme eigenen sich bei der SVP auch nur dazu, Wählerstimmen zu gewinnen, um damit die Möglichkeit zu erhalten, die Schweiz noch mehr in den Dreck zu reiten.
12. Mai, 2007 um 13:04
selte so en dämliche Kommentar gläse wie de vo de SVP regierigsrätin.
17. Mai, 2007 um 15:39
armeewaffen zuhause ist idiotisch denn was macht ein einzelnes gewehr im modernen krieg noch aus da würde es noch mehr sinn machen jedem (EX)Soldaten ein Panzer nach hause mitzugeben
aber die SVP hat ja das gefühl das jeder CH-Bürger im Krieg seinen Mann (resp. Frau) stehen würde
04. Juli, 2007 um 15:05
In der Schweiz kann jeder mündige Schweizer, der sich nie etwas hat zuschulden kommen lassen gegen vorweisen einer ID legal eine Waffe inklusive Munition kaufen. Jüngst habe ich in einem Onlineshop sogar gesehen, dass das Sturmgewehr 90 der Schweizer Armee inkl. Munition für CHF 850.00 angeboten wird und somit öffentlich zu erwerben ist.
Was nützt es also, wenn Armeeangehörige ihre Waffe ins Zeughaus geben müssen wenn doch jeder Tubel, also auch Leute, die keine Waffenausbildung wie Armeeangehörige genossen haben legal im Waffenshop Waffen kaufen können???? Hierzulande laufen ja sogar 16 Jährige (Jungschützen) mit einem Sturmgewehr herum!!! 16 Jährige, die noch nicht einmal das Stimm- und Wahlrecht haben bzw. noch unmündig sind.
Meiner Ansicht nach macht man den Leuten etwas vor wenn man behauptet, dass mit dieser unsinnigen Forderung Armeewaffen im Zeughaus zu lagern die Schweiz auch nur ein quentchen sicherer würde. Gerold Stadler, der unvorbestrafte und angesehene UBS-Bankier, hätte überdies Frau Rey-Bellet auch erschiessen können wenn er die Waffe im Vorfeld im Zeuhaus hätte holen müssen. Schliesslich fuhr er ja auch mit der Waffe von der Ostschweiz ins Wallis. (Mehrstündige Fahrt) von einem Affekt kann da ja wohl nicht mehr gesprochen werden.
Meiner Meinung nach ist diese unsägliche Forderung auf dem Mist der Armeeabschaffer, der GSoA und einiger naiver Frauen gewachsen.
04. Juli, 2007 um 17:39
Alex, du hast recht, die Waffengesetze in der Schweiz sind viel zu lasch.
Was dieses Verbot nützen würde, hast du selber geschrieben. Es verhindert Affekthandlungen.
Vielleicht hätte Gerold Stadler, “der unvorbestrafte und angesehene UBS-Bankier” (verehrst du den eigentlich, dass du dem eine ganze Linie mit löblichen Titeln schenkst?), seine Tat trotdem verübt. Obwohl er die Waffe wahrscheinlich im Zeughaus nicht einfach so bekommen hätte. Doch es gibt andere Fälle, bei denen das Verbot etwas nützen würde.
27. September, 2007 um 08:10
Aus .ch vom 27.09.07
Titel: Waffen “Munition kann man sich zu leicht kaufen”
Textauschschnitt: SVP-Nationalrat Roland Borer hat kein Verständnis für die Anliegen der Waffengegner: “Waffen und Munition gehören zusammen.” Für ihn ist die Armeewaffe zu Hause nicht nur eine Tradition, sondern auch zur Verteidigung nötig: “Wenn die Taliban ein AKW besetzen - müssen wir dann ins Zeughaus rennen?”
Meine Meinung: Nein Herr Borer in einem solchen, durchaus wahrscheinlichen Fall, rennen alle wehrpflichtigen Schweizer sofort in ihren Keller, schnappen sich ihre Flinte und die Taschenmunition, begeben sich schnurstracks nach Gösgen (oder zu welchem AKW die Taliban auch immer Besetzt haben) und starten sofort einen planlosen Gegenangriff!
Mein Fazit: Die von der SVP sind wirklich so blöd wie sie aussehen…
27. September, 2007 um 19:25
“Wenn die Taliban ein AKW besetzen - müssen wir dann ins Zeughaus rennen?”
Das macht doch überhaupt keinen Sinn, oder?!? Denkt der etwa normale Soldaten werden da rein geschickt??? Und sowieso:
1. Das AKW hätten die Taliban doch sowieso schon nach 5 Minuten in die Luft gesprengt.
2. Die Taliban operieren nur in Afghanistan. Wenn dann ist Al-Qaida(oder so) gefährlich.
02. Dezember, 2007 um 12:45
Es ist erstaunlich wie viele Menschen nicht begriffen haben, dass das konstante angreifen der SVP oder deren Personen und Ideologien die SVP immer stärker macht. (Siehe SP Debakel). Solche Blogs werden auch von SVP Ideologie Befürwortern gelesen und das sind rund 1/3 der schweizer Bevölkerung. Welche andere Partei hat schon so viele Menscen hinter sich. Man könnte fas meinen die SVP Gegner sind vekappte SVP (Ideologie) Befürworter. Mit jedem Angriff wird diese Partei stärker und stärker. Dabei gäbe es doch Strategieen die funktionieren.