Entwaffnet endlich die SVP-Waffennarren!
Obwohl jährlich gegen 300 Schweizer Armeewaffen zum Opfer fallen und die Dunkelziffer der Bedrohten noch viel höher sein dürfte, macht die SVP im Namen der Waffenlobby gegen die «Volksinitiative für den Schutz vor Waffengewalt» mobil. Wer sich das martialische Bild der mit Sturmgewehr posierenden SVP-Regierungsräting Rita Fuhrer anschaut, weiss bestens, weshalb er/sie nicht SVP wählen wird.
Rita Fuhrer im Sonntagsblick:
«Die Waffe gibt dem Bürger die Gewissheit, sich verteidigen zu können»
Rita Fuhrer in der Basler Zeitung:
«Eine Trennung von Waffe und Munition macht keinen Sinn.»
Und noch ein geistreiches Zitat von Waffennarr und “proTell” Präsident Willy Pfund im Sonntagsblick.
«Eine Waffe ohne Verschluss oder ohne Munition wäre wie ein Auto ohne Räder oder ohne Benzin.»
Ein blitzgescheiter Mann, der Willy. Den gleichen Typen, die gegen lächerliche “Probleme” wie Minarette kämpfen, gehen 300 tote Schweizer am Arsch vorbei. Wie wär’s beim nächsten Interview mit folgendem Gleichnis: Eine Waffe ohne Munition wäre wie eine Küche ohne Frau.
Dieses Thema im Forum diskutieren.Ähnliche Artikel:
28. Mai, 2007 um 13:16
Als Einstiegsfrage bei ‘Wer wird Millionär’: Ordnen Sie folgendes nach jeweilgem IQ, beginnend beim kleinsten:
(A) Waffen-Rita (B) Stück-Brot (C) Raser-Spuhlic (D) Drogen-Ueli
Ich könnts nicht.
28. Mai, 2007 um 13:23
(C) sollte man durch “Waffe mit Munition” ersetzen.
*von einer edit-funktion träumend*
29. Mai, 2007 um 18:56
@spaghetti monster: ganz einfach,
1. a, c und d zusammen
2. b
3. b
4. b
:)
Anyway, gegen wen müssen wir uns eigentlich verteidigen? Gegen SVP-Waffen-Narren? Gegen SVP-Raser auf der Strasse? Gegen hohle Phrasen aus noch höhleren SVP-Köpfen?
Dagegen verteidigen wir uns nicht mit Gewalt. Dagegen verteidigen wir uns mit den legalen Mitteln, die uns der Schweizer Rechtsstaat bietet: Initiativen, Abstimmungen, Wahlen und Gesetze. Wenn der SVP etwas an diesem Schweizer Rechtsstaat liegen würde, dann würde sie nicht an einer antiquierten Form der Verteidigung festhalten.
31. Mai, 2007 um 17:18
Naja ich werd lieber erschossen als per Gasexplosion mitsamt nachbarn in den Himmel geblasen. Das geht schnell und vermutlich - so stell ich es mir vor - relativ schmerzfrei. Wenn wer durchdreht, dann findet er immer ein Mittel um andere zu töten.
Dazu möchte ich endlich mal ne Quelle für den Spruch: “Obwohl jährlich gegen 300 Schweizer Armeewaffen …” sehen, vielleicht glaub ichs dann. Nicht nur SVPler nämlich (die ich genausowenig mag wie Ihr) arbeiten mit gefakten Zahlen, sondern zB auch ein gewisser Herr Michael Moore, so wie jeder Politiker, sonst hätte er ja gar nie Politiker werden können.
31. Mai, 2007 um 17:31
z.b. hier: http://www.nzz.ch/2006/12/16/il/newzzEVRX27ZZ-12.html
02. September, 2007 um 17:20
Armeewaffen gehören nichts in Zeughaus. Die Schweiz hat 7,5 Millionen Einwohner. Gemäss Uni-Prof. Kilias kommen jährlich ca. 280 Personen (inklusive Suizide) mit Armeewaffen um. Das ist 1/27 von einem Promille. (1 Promille wären 7500 Personen). Diese verschwindend geringe Zahl rechtfertigt es nicht, dass man unzählige Wehrmänner nun als potentielle Kriminelle hinstellen will.
Überdies ist es so, dass man in der Schweiz alternative Schusswaffen legal in Waffenshops kaufen kann.
Seriöse Menschen müssen folglich diese unbegründeten Forderungen der GSoA und anderer linksextremer als blanken Populismus abhacken. Die Forderung Armeewaffen im Zeughaus lagern zu müssen gauckelt scheinbare Sicherheit vor, die dadurch aber nicht eintritt. Es ist reine Augenwischerei, die vermutlich im Zusammenhang zum Wahlherbst steht.
02. September, 2007 um 18:40
“Gemäss Uni-Prof. Kilias kommen jährlich ca. 280 Personen (inklusive Suizide) mit Armeewaffen um. Das ist 1/27 von einem Promille. (1 Promille wären 7500 Personen).”
Es ist egal wieviele Prozent das sind. Es sind 280 zuviel.
“rechtfertigt es nicht, dass man unzählige Wehrmänner nun als potentielle Kriminelle hinstellen will.”
Macht man doch gar nicht. Wie kommst du darauf? Und unzählig sind sie nicht. Da existieren ganz genau Zahlen, wievile Wehrmänner es gibt.
“Überdies ist es so, dass man in der Schweiz alternative Schusswaffen legal in Waffenshops kaufen kann.”
Ja das ist leider so. Aber warum spricht das für die Pflicht Wehrwaffen zuhause zu lagern?
Schonmal was von Affektmord gehört? Das sind ein grosser Teil dieser 280 Tötungen. Wenn man einen Waffe kaufen geht, dann plant man das und es ist somit keine Affekthandlung.
“Seriöse Menschen müssen folglich diese unbegründeten Forderungen der GSoA und anderer linksextremer als blanken Populismus abhacken.”
Nein, als lebensrettende Massnahme, die bis zu jährlich 280 Menschen das Leben retten würde.
“Die Forderung Armeewaffen im Zeughaus lagern zu müssen gauckelt scheinbare Sicherheit vor, die dadurch aber nicht eintritt.”
Nein sie gaukelt keine Sicherheit vor. Es ist eine Sicherheit. Nämlich die Sicherheit, dass man nicht mit einem Sturmgewehr, das eigentlich in die Kaserne gehörte, getötet wird.
“Es ist reine Augenwischerei, die vermutlich im Zusammenhang zum Wahlherbst steht.”
Auch dein letzer Satz ist falsch. Man sprach darüber im Frühling und anfangs Sommer, nicht Herbst.
10. Oktober, 2007 um 02:58
@antidings
relax. du bist doch sicher auch “liberal-denkend”. wieso dürfen bürger denn kein sturmgewehr zu hause haben? wenn das sturmgewehr nicht die mordwaffe oder selbstmordwaffe ist, dann einfach etwas anderes. es ist nur das mittel. ausserdem ist es nicht unwichtig dass viele bürger eine sturmwaffe zu hause haben. alleine dieser fakt bedeutet macht fürs volk, keine überlegenheit dem staat. denk mal nach. svp ist nicht in allem schlecht..