SVP Spam zurück an den Absender

SVP_Tubel.jpgDie SVP verschickt heute an 4.5 Millionen Haushalte einen Unterschriftenbogen für ihre Ausschaffungsinitiative. Wie üblich bei Politwerbung hilft auch ein Werbe-Stopp-Kleber am Briefkasten nichts gegen den ungewünschten SVP-Spam. Die mehreren Hunderttausend ausländischen Haushalte werden von dieser freundlichen 1. August Botschaft im Übrigen auch nicht verschont und wohl auch sehr entzückt reagieren. Freundliche Worte verbessern das Klima im Land, Danke SVP!

Laut “NZZ am Sonntag” übernimmt ein anonymer Spender die Kosten von gut 500′000 Franken. Und die Zeitung rechnet auch vor, wie man der SVP die Suppe gehörig versalzen kann.

Einfach den vorfrankierten Unterschriftenbogen zurücksenden, natürlich unsigniert. Für jede Antwort bezahlt die SVP zwischen 70 und 80 Rappen Porto. Macht 3.6 Millionen Portokosten, wenn alle verteilten Unterschriftenbogen zurückgeschickt würden. Doch selbst wenn nur 1% der Bogen unsigniert zurückgeschickt werden, zahlt die SVP über 30′000 Franken drauf, ohne auch nur eine einzige Unterschrift mehr zu haben.

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  • 26 Kommentare zu “SVP Spam zurück an den Absender”

    1. Gwendolan schrieb:

      Gute Idee!
      Ich habe mich nämlich schon über den Mist geärgert. Ich hoffe, da machen genug Leute mit…

    2. einLinker schrieb:

      Ja, dieser Scheiss Spam habe ich eben auch bekommen.
      Dass dieser Scheiss auch an die ausländischen Hausalte verschickt wird, finde ich völlig Idiotisch!
      Ich denke, es wird wohl kaum Ausländer geben, die so einen Blödsinn unterschreiben (ehrlich gesagt, die Schweizer, die ich gut kenne, werden dies auch nicht tun.) “Viel zu viele Ausländer werden straftätig”, das stand in diesem Scheissblatt, mich nähme es nur wunder, wie viel prozent aller Ausländischer Menschen in der Schweiz tatsächlich kriminell sind. So eine Statistik war nicht dabei, wahrscheinlich, weil es eben doch nicht so viele sind! Und noch etwas: Man sollte besser mal von diesen Ausländern reden, die positiv auffallen und nicht immer nur von denen, die negativ auffallen.
      Der Tipp, dass man den Bogen unausgefüllt zurückschicken soll, ist eine super Idee!

    3. naechtli schrieb:

      Besonders schnell sind die leeren Bogen wieder beim Absender wenn man noch ein grosses A darauf schreibt und man alle seine Freunde auch noch dazu ermuntert, die furchtbaren Broschüren nicht einfach zu entsorgen, sondern wirklich per A-Post zurückschickt.

    4. ueli schrieb:

      Geile Sache! Da werde ich doch gleich bei meinen Nachbarn fragen ob sie noch etwas aus dem Altpapier haben ;-)

    5. shortxx schrieb:

      @ ein Linker..

      Es sind wenige Hundert welche wirklich straftätlich sind. Und ich meine das ist ein enorm kleiner Anteil der 1.5 Millionen in der Schweiz. Das macht dann so zwischen 0.006 und 0.05 Prozent.

      Ebenfalls hat die SVP auf ihrem SPAM vergessen zu schreiben, dass die Gewaltbereitschaft bei Eidgenossen shcneller steigt als bei Ausländern.

    6. “schwarze” Schafe raus? - mija.ch - Blog schrieb:

      […] Die SVP plant ja anscheinend eine grosse Spam-Offensive auf die schweizer Haushalte um ihre wunderbare Ausschaffungsinitiative zu promoten. Die Lösung für alle unsere Probleme (welche ja bekanntlich alle von Ausländern verursacht werden) Ein solches gravierendes Problem ist auch die Familie Ivanisevic. Diese freche Familie reiste vor sieben Jahren legal in die Schweiz ein (tja, selber schuld, nächstes Mal besser die Papiere wegwerfen). Im Jahr 2002 erdreistete sich der Familienvater einen Job anzunehmen. Einen Job! Er “stiehlt” dem schweizer Volk ein Job. Unglücklicherweise wurde vergessen der Stellenwechsel bei der Fremdenpolizei zu melden. Dies ist natürlich ein unverzeihlicher Fehler, der hart bestraft werden muss. Und zwar mit der Ausweisung! Es ist unabdingbar, dass solche Leute sofort (sofort heisst bei der schweizer Bürokratie, dass man sich 2-3 Jahre Zeit lassen kann) aus dem Land geschmissen werden. Die schweizerdeutsch sprechenden Kinder müssen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden, der Vater muss den Job künden und alle zusammen dürfen in ein ihnen unbekanntes Land ziehen. Sollten sich diese Schwerverbrecher nicht freiwillig ausschaffen lassen. werde man nötigenfalls mit der Polizei in der Wohnung erscheinen. […]

    7. Martin schrieb:

      Ein erbärmlicher Versuch vom linken Blogger-Mob die Initiative zu sabotieren. Schon beim Asylgesetz gab es Lügenpropaganda von den Gutmenschen – gebracht hats nicht. Ihr realisiert einfach nicht, dass auch Leute die nicht SVP wählen, solche Vorlagen unterstützen.

      Wir werden sehen wie es ausgeht. Ich freu mich jetzt schon auf das Geschrei wenn die Vorlage dann einmal angenommen wird.

    8. Arikael schrieb:

      Lügenpropaganda?
      Nennt man im bürgerlichen/rechten Lager eine andere Meinung nun Lügenpropaganda.
      Interessant…

      Die grösste “Lüge” damals war doch die Aussage, dass die Initiative was bringt.
      Ich frage mich heute noch in welches Land papierlose Ausländer abgeschoben werden?
      Nach Deutschland?
      Oder vielleicht nach Asylantistan?

    9. ...ähm... schrieb:

      Ich habe bis jetzt nur zwei leere unterschriftsbogen zurückck geschickt.(Habe noch ein grosses A draufgemalt.)

      Falsche Unterschriften hinzuschreiben ist leider illegal, würde aber noch mehr Spass bringen, wenn dan beim auszählen der Unterschriftensammlung nur ein kleiner Teil als gültige Unterschriften zählen würde.
      Die SVP Trottel besorgen das schlieslich auch selbst indem sie in ihrer Bauernschläue die bögen mehrfach unterschreiben.

    10. dbb schrieb:

      schicke meinen leeren bogen heute nachmittag noch ab ;-)

    11. Onkel Peter schrieb:

      Schickt allen Freund/Innen ein >E-Mail mit der Aufforderung den SVP-Müll per A-Post zu retournieren!

      Ich habe es bereits getan und habe gute Reaktionen erhalten.
      Die SVP muss zahlen für ihr tun!
      Onkel Peter

    12. Gwendolan schrieb:

      Ist Spammen eigentlich nicht ohnehin seid Anfangs Jahr strafrechtlich verboten? Oder gilt das nur im elektronischen Bereich?

    13. Spaghetti Monster schrieb:

      Gilt leider nur für den elektronischen Bereich wie Emails, Fax, SMS.
      Hardcopy-Spam ist weiterhin erlaubt.

    14. m schrieb:

      Mist, Mist, Mist! In meiner Wut über diesen Spam habe ich den Bogen sofort absolut nicht umweltgerecht in die Mülltonne geworfen…

      Jetzt muss ich beim SVP-Büro anfragen, ob sie mir nochmals so einen Bogen, zum leer zurückschicken, zusenden können. :)

    15. pi schrieb:

      Ich habe bei den Papierkübeln der Postfächer noch x-dutzende gefunden. Ist ein “lohnender” Platz um sich neu einzudecken, weil viele das Papier einfach wegwerfen anstatt verursachergerecht zurückzusenden ;-) Also auf zu den Postfächern!

    16. Gedankenbörsen-Blog » :::SVP - Ausschaffungsinitiative Spam back::: schrieb:

      […] Quellenangabe: Das Bild stammt vom Anti-SVP-Blog […]

    17. se schrieb:

      hat sich je jemand bei der post erkundigt, wie solche rücksendungen verrechnet werden? ich habe grosse zweifel, dass das mit normalposttarif verrechnet wird. diese sendungen werden wohl kaum einzeln gezählt, vielleicht per gewicht austariert - und dann gibts mengenrabatt. wer grad bei der post arbeitet und bescheid weiss, könnte das mal klären. sonst wird da fröhlich und schadenfreudig fantasiert : und energie in briefkästen versendet, die man vielleicht auch sonst einsetzen könnte.

    18. Arbeitsamt schrieb:

      “wer grad bei der post arbeitet”

      du bist gut :-)

      würde mich doch wundern, wenn irgend jemand von euch überhaupt arbeitet.

      und dann noch bei der post? ist doch einfach lächerlich :-) )

    19. Spaghetti Monster schrieb:

      Laut NZZ am Sontag rund 60 Rappen pro B-Post-Sendung,
      siehe auch http://www.post.ch/de/index/uk_privatkunden/pm_versand_inland_pk/pm_pk_briefe/pm_bpost_massensendungen.htm

    20. Anti-SVP Blog » Blog Archive » Workshop SVP-Ärgern schrieb:

      […] Für den maximalen Counterstrike benötigen wir erstmals bloss ein Exemplar des SVP-Unterschriftenbogens. Das kopieren wir jetzt 10 mal oder so. Dann füllen wir die Unterschriftenbogen mit irgendwelchen Angaben aus und fälschen noch ein paar Unterschriften. Illegal? Ach was, machen die bei der SVP doch täglich so. Für den grösstmöglichen Schaden bestellen wir aber gleich noch ein paar weitere Unterschriftenbogen bei der SVP, da hats ja praktischerweise ein Bestellformular auf der Rückseite Den Bogen kleben wir dann artig zusammen (mit Bostitch heften geht noch schneller) und schreiben ein fettes “A-Post” neben die vorgedruckte Adresse. Die so fachmännisch präparierten Unterschriftenbogen werfen wir beim nächsten Briefkasten ein. Um etwas zum Betriebsergebnis der Post beizutragen können wir, falls gerade zur Hand, noch einen Ziegelstein mitsenden Die SVP bezahlt den A-Post-Tarif, schickt uns neue Bogen und glaubt viele neue Unterschriften gesammelt zu haben. […]

    21. einLinker schrieb:

      @shortxx
      Danke für deine Auskunft.
      Das mit den Eidgenossen stimmt, aber das die SVP das nicht draufschreibt ist logisch, da das ja nicht in ihr konzept “Arme Schweizer Opfer - Böse Ausländer Täter” passt.

    22. Ausschaffungsinitiative zurücksenden schrieb:

      […] Quelle: anti-SVP Blog […]

    23. roedfugl schrieb:

      www.diskordanz.blog.de

      hab mich entschieden auf meinem blog aufzurufen, als die svp der juso drohte: keine frage- zurückgeschickt ist das ding längsten: mit A-post.

      roedfugl

    24. noname schrieb:

      Liebe Blogger/Bloggerinnen

      2 Sachen zu eurer scheinbar “tollen Idee”.

      1. Es ist illegal zu solchen Taten aufzurufen. Wenn die SVP euch böse will, habt ihr eine Klage am Hals.

      2. Ich weiss nicht aus welchem Teil der Schweiz dass ihr kommt. Ich bin aus Zürich. In den letzten 6 Monaten bin ich 5 mal nach Zürich in den Ausgang, wovon wir 2 mal Überfallen und 2 mal angepöbelt und angeprügelt wurden. Jedes mal waren es Ausländer.

      Die Schweizer müssen in ihrem eigenen Land Angst vor diesen Leuten haben.

      Ich unterschreibe diese Initiative um die Schweiz sicherer zu machen, anstatt diese Cüplisozialisten zu unterstützen.
      Wer sich anständig benimmt darf bleiben, wer nicht, der ist nicht erwünscht. Love it or leave it.

      greez

    25. Marc schrieb:

      Ich muss “noname” Recht geben. Was habt ihr davon wenn ihr die kriminellen Ausländer in der Schweiz behalten wollt??? Ich möchte gerne einen vernünftigen Grund wissen!

      Wer meint, dass diese Initiative unmenschlich ist, denkt wohl auch, dass z.B. Vergewaltigungen und Morde menschlich sind. Für mich ist klar, dass solche Straftaten nicht nur von Auländern begangen werden. Doch wenn man schon die Gelegenheit hat die Schweiz ein Wenig sicherer zu machen, sollte man dies auch tun. Daher werde ich den Bogen (unterschrieben) zurückschicken.

    26. thedenz schrieb:

      Nur blöd dass eben nicht nur der Straftäter sondern auch die ganze Familie ausgewiesen werden sollte, was rechtlich nicht möglich ist da man nach Gesetz niemanden für nichts ausweisen darf.

    Kommentar: