Nazis im Land - Die SVP bleibt stumm
Vor zwei Tagen wurde ein absolut ungeheuerlicher Terroranschlag auf das SVP-Hauptquartier verübt. Die Terroristen klebten ausgeschnittene Schafe an die Eingangstür und schrieben sogar noch „Sicherheits-Schaf“ daneben, man glaubt es kaum! Einen dermassen perfiden Anschlag auf eine Parteizentrale hat es weder in der Schweiz noch im Irak jemals gegeben. Weder Zottel noch die Blocher-Garde konnten den Angriff, von einer 500-Mann starken Anti-SVP Spezialeinheit ausgeführt, verhindern. Die Täter waren offensichtlich Profis, die diesen komplexen Anschlag jahrelang minutiös geplant haben müssen. Vermutlich zieht eine finanzstarke Anti-SVP Organisation im Hintergrund die Fäden, zumal lose Anti-SVP-Splittergruppen niemals im Stande wären einen dermassen gut koordinierten Angriff auszuführen. Ausserdem verfügten die Anti-SVP Terroristen über High-Tech Material wie Leim, Farbe und einen Pinsel. Eventuell hatten sie sogar zwei Pinsel.
Folgerichtig benachrichtigte die SVP unverzüglich CSI Bern. Die hat “sofort mit der Spurensicherung vor Ort begonnen” und sämtliche Berner einem DNA-Test unterzogen. Interessanterweise wären die aufwändigen Ermittlungen aber gar nicht nötig gewesen, denn die SVP wusste schon Minuten nach der Tat, dass es sich bei den raffinierten Attentätern um “linke Chaoten” handelt, wie man der Medienmitteilung entnehmen kann.
Nur einen Tag später explodiert auf der Rütli-Wiese, während der Festfeier, ein harmloser Sprengkörper. Der äusserst harmlose Sprengsatz mit einer lustigen Zeituhr ausgestattet riss ein kaum 30 cm tiefes, wirklich winziges Loch in die Wiese. Es wurde auch niemand verletzt, weshalb man den mutmasslich rechtsradikalen Bombenlegern keinen Vorwurf machen sollte. Es war sicher auch nicht bös gemeint, mehr so eine Art Scherz halt. Völlig übertrieben deshalb auch die Reaktion der Bundespolizei, die nun gegen harmlose Rechtsextreme ermittelt.
Die sind doch auch sonst immer friedlich drauf und haben am 1. August bloss einen kleinen Gummibootausflug auf dem Vierwaldstättersee unternommen. Dass man sich mit einer Hand in der Luft beim Rudern nur im Kreis dreht, konnten die Hobbymatrosen ja im Voraus auch nicht ahnen. Und dass die Seepolizei die friedlichen Gummiböötler mit Wasserwerfern bespritzte, zeigt nur einmal mehr, wie intolerant unser Land mit geistig benachteiligten umgeht.
Was alles schlimmes passiert wenn man Nazis ausgrenzt, musste am Abend der Bantiger-Sendeturm im bernischen Bolligen erleben. Dort sprengten Unbekannte einen Getränkeautomaten mit Feuerwerk. Der Sendeturm wurde zudem mit Hakenkreuzen und anderen rechtsextremen Symbolen verschmiert.
Bei der SVP aber möchte man sich weder über Sprengsätze noch mit Hakenkreuzen verschmiertes Staatseigentum äussern, man ist zu beschäftigt mit Schäfchen entfernen.
Dieses Thema im Forum diskutieren.Ähnliche Artikel:
22. August, 2007 um 15:23
Dir Linken haben Schafe auf ihrem Bild. Sind deshalb alle Sozis Zottel *lacht
Das müsste man direkt dem Tierschutz melden. Von roten Ztteln hats nämlich zuviele im Stall und das ist nicht tiergerecht *g