Schlosshündchen Koeppel machte ein Bisi

Der oberdebile Schlosshund Koeppel hat in der Fernsehsendung Arena ein Bisi gemacht.

Schlosshündechen Koeppel machte ein Bisi – gestunken hat es aber nicht – es lag genug SVP-Filz zum aufsaugen am Boden:
“Wer den Ausdruck auf seinem Gesicht genau abliest, sieht bei näherer Betrachtung, das Koeppel, als sein Meisterchen Blochi in die Defensive gerät, ein Bisi machen muss. Auch während Koeppel beginnt die Märchen aus seinem Kinder-Magazin für Oberdebile nachzuerzählen, hält sein Bisi an, denn er musste die Nacht zuvor viel Kräutertee trinken. Es hat ihn nämlich so fest wütend gemacht, ja dieser böse 5. September ein so gemeiner böser tag, wo so eine pöse pöses Hexe sein Meisterchen Blochi in die Verdammnis verbannen wollte – Niemand sollte über den ehemaligen Ebner-Banker Holenweger und Freund der Familie Silvia Blocher (mit oder ohne Bundesratslimousine) erfahren – Schlosshündlein Koeppeli hat die Gunst der Stunde gesehen, und hat ganz lange ganz laut gekläfft und gebellt und gefleht, damit ja niemand sein Meisterchen Blochi antastet. Das Ablenkungsmanöver klappte. Schliesslich will Schlosshündchen Koeppelchen weiterhin feine Gourmetkost mit feinem bodenständigem Aromat-Geschmackverstärker. Oder schicke Anzüge, wie sie die SVP-Banker tragen und dafür den Finanzplatz mit reinen Hemden waschen. Sein Meisterchen nennt das “übergeordnetes Interesse”. Koeppelchen nennt das “pragmatisch” opportunistisch – zuerst das fressen aber vorher noch das Bankgeheimnis. Pragmatismus heisst bei den Schlosshündchen wie Koeppel: Gesetze gegen Geldwäscherei ja – aber Strafverfolgung “aus übergeordentem Interesse” mit allen mitteln verhindern.” Überm Schloss Rhäzüns scheint die Sonne wieder – doch das SVP-Sünneli geht langsam unter.

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