Abschlussblog
Wollen wir doch mal real werden und aufhören zeigen, wie schlecht die SVP ist. «C’est bullshit», liest man auf YouTube, «The black heart of Europe?» in den Zeitungen. Wieso beleidigen? Wieso Vorwürfe machen? Wieso sagen wir alle, die SVP sei rassistisch? Sie ist gar nicht rassistisch, sie ist auch nicht peinlich. Sie ist bloss eine Partei, die den Wahlkampf gewinnen will. Oui, c’est juste. Die SVP, eine Partei wie jede andere. Das einzige, was bei der SVP anders ist, dass sie sich Schweizer Volkspartei nennt. Ach, wie schön, eine Partei des Schweizer Volks. Die CVP ist die Partei der Christen, die Grünen die der Kiffer und die FDP ist frei, liberal, offen, opensouce. Oh yeah, bin grad mich damit aufzugeilen, wie jede Partei irgendetwas hat. - Ich komme wieder auf die SVP zurück: Schweizer Volkspartei. Was weiss man so von der Schweiz? Sie sind neutral *hust*, klein und reich. Vergleichen wir das mal mit der SVP: Die SVP ist reich .. oh ja, sie haben ja Herrn Christoph B., sie sind klein, unreif und unerfahren wie ein Kind, das mit allen Mitteln (= Geld) versucht, etwas durchzusetzen und sie sind neutral, wobei … najah, die SVP-Mitglieder sind doch auch nur Menschen und man darf doch ein bissl unneutral sein.
Darf ich mir erlauben, einige Punkte aufzuzählen, die die Gemüter des schweizerischen Volkes in den letzten Wochen erregt hatten, und diese dann kommentieren? Le Minarettstreit. Minarett ist der hohe, dünne, spitzige Turm, die eigentlich zu jeder grossen muslimischen «Kirche» gehört. Sie zeigt sich damit aus, dass öppe fünf mal am Tag ein Heini der Gemeinschaft sich ein Mikrofon packt und anfängt zu singen, oder zu predigen, wie man das auf Moderndeutsch nennt. - Die Madame SVP will den Bau von Minaretts verbieten. «Es ist ein Machtanspruch», «uns ist die Meinungsfreiheit wichtig» - Halt! Wer hat den hier den Machtanspruch? Oder wer will ihn? Schauen wir uns mal an, was es so in einer Schweizer Stadt gibt: Eine Kirche, … *pfeiff*, eine Kirche. Eine Kirche ist laut Definition ein christliche Religionsgemeinschaft genutztes Bauwerk. Und, was laut Definition nicht besagt wird, ist das Auffälligste einer Kirche, einer katholisch oder allgemein christlichen Kirche, das viertelstündliche Läuten. Das von 0 bis 24 Uhr. Das sind 96 Zeitabschnitte, in denen Geläutet wird. Das ist doch das selbe, was die Muslime wollen, nur übertreiben wir es (fast 24 mal mehr «Getöne») und der Heini bei uns ist in der Regel ein Computer. Meine SVP: Bitte, ich flehe euch an, seid nicht so naiv. Hört damit auf, den Leuten angst zu machen. Von wegen Machtanspruch. Wir sind doch die, die einen Machtanspruch wollen - Wir haben die Macht sogar. Also wollt bitte nicht noch mehr.
Was gibts da noch so .. öhm, ach ja, das Thema mit den Schwarzen Schööfli. Wir sehen auf dem Plakat drei weisse Schafe auf einer Schweizer Flagge (die übrigens falsch gezeichnet ist), eines davon «kickt» ein schwarzes Schaf weg von der Flagge. Das ganze wird mit «Sicherheit schaffen» kommentiert. Wie man das ganze aufnimmt oder aufnehmen soll, ist nicht kommentiert - leider. Dadurch dachten sich viele, dass die SVP rassistisch ist, die alle Ausländer wegschaffen will. Rassismus ist aber (nicht laut Definition) der Hass gegenüber Ethnien (Volksgruppen) oder Religionen. Das Wort Rassismus, auf englisch rassicm hat, wie man es aus der englischen Art lesen kann, etwas mit Rassen zu tun. Hooo… Aber was will denn die SVP damit zeigen? Weisse Schafe sind doch die Schweizer Bürger, die sind voll integriert hatten, die schwarzen die anderen. Weise und schwarze Schafe sind doch zwei unterschiedliche Rassen. Die SVP will damit eine Rassentrennung vollziehen: Die weissen Schafe dürfen bleiben, die schwarze müssen weg. - Das ist nicht Rassismus, das ist Segregation. Und vor einigen Tagen gab es ja ein Urteil. Die Anklage war doch etwas mit Rassismus, ich weiss es nicht mehr genau. Und die Klage wurde fallengelassen, oder wie man es nennt, da Rassismus gegen Personen oder Ethnien oder so richtet, und nicht gegen die Gruppe.
Aber ja, ich werde noch realer und setze mich für einige Zeilen Text in die Position eines SVP-Mitglieds. Ihr wollt ja nur, dass die kriminellen Ausländer raus gehen. Darf ich euch was sagen? Jeder ist kriminell. Es gibt tausende Schweizer, die mit Drogen dealen. Es gibt tausende Schweizer, die finanzielle Verbote begehen (die meisten sitzten ja in irgendwelchen Vorständen von Grossunternehmer oder Parteien, die ja noch dazu aber Millionen im Jahr kassieren). An die Rechtsexperten da draussen, die die SVP nicht mögen: Sucht eine Stelle in den Schweizer Gesetzesbücher und zeigt, zu was die Schweiz mächtig ist.
Ach, ich bin müde. Ich möchte noch einige Schlusszeilen an dich schreiben. Bist du ein SVP-Mitglied oder bist für die SVP und schreibst allen und sagst immer wieder, wie toll die SVP ist? - Du nervst, du und die SVP. Ich zitiere aus der Bundesverfassung, Art. 2:
- Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes.
- Sie fördert die gemeinsame Wohlfahrt, die nachhaltige Entwicklung, den inneren Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt des Landes.
- Sie setzt sich ein für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung.
Art. 12:
- Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind.
Art. 5:
- Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.
Was soll das, wieso zitiert hier der fayiwi (der übrigens ein Ausländer zur Zeit ist und auf dem Weg der Einbürgerung) aus der Bundesverfassung? Ich zitiere diese Punkte, weil die SVP diese Punkte nicht verfolgt und sie versucht, zu verletzten. Art. 2: Meine SVP, meine SVP-Mitglieder und die Linksextremen, die gegen die SVP randaliert hatten: Ihr alle seid die Eidgenossenschaft. Ihr müsst dafür sorgen, dass der innere Zusammenhalt gehalten wird. Eine friedliche und gerechte internationale Ordnung müsst ihr schaffen. Was tut ihr? Ihr zerstört dies, ihr wollt mit allen Möglichkeiten euere Wünsche und Interessen durchsetzen. Art. 12: Wieso kamen die Ausländer ursprünglich daher? Weil sie in finanzieller Not waren. Und nun sollen sie wieder weg? Art. 5: Mehr als «das Dasein eines Minaretts ist eine Art von religiösem Unterricht» sag ich nicht dazu.
Wählt die Grünen, die CVP (wenn ihr gläubig seid) oder am besten die FDP, oder sonst eine Partei, die Mittig ist oder von mir aus links. Aber nicht die SVP. Gruss, fayiwi (nein, kein Balkanausländer, Arbeitsloser sondern einer von den meisten Ausländern, die hier her gekommen sind, um zu lernen, um zu studieren).
Dieses Thema im Forum diskutieren.Ähnliche Artikel:
20. Oktober, 2007 um 12:52
naja, idioten gibts überall, das ist keine frage der partei. aber leider gibts parteien, die idioten anziehen, wie scheisse die fliegen. das dumme an der demokratie ist, das man keine prüfung ablegen muss, bevor man abstimmt. um ein auto zu fahren brauchst du einen führerschein, um abzustimmen nur einen pass…..
20. Oktober, 2007 um 17:36
Nach unzähligen peinlichen, unter die Gürtllinie zielenden oder einfach nur dämlichen Post auf diesem Blog, endlich einmal ein sachlich argumentierter Artikel gegen die SVP! Bravo, wenn die anderen Post qualitativ auch nur halb so gut geschrieben würden, wäre es ein richtiger Gewinn für dieses Blog…
21. Oktober, 2007 um 17:24
Sehr wirre Gedanken……
22. Oktober, 2007 um 02:16
wirre Gedanken?!? überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Das einzige, mit dem ich nicht ganz einverstanden bin, ist, dass man die FDP wählen soll.
Ich gratuliere dem Autor zum post.
ps.: Rassismus auf englisch schreibt sich ‘racism’
22. Oktober, 2007 um 14:04
….ähm….
…sind alle gegangen? Oder ist hier noch….ähm….jemand?
….mmmmhhhh……
22. Oktober, 2007 um 18:52
den leuten scheints schwer zu fallen, ironie zu erkennen, selbst wenn sie sie in den arsch beisst….
23. Oktober, 2007 um 17:47
Ein Kompliment an den Autor…Ich finde es schön, dass sich ein Mensch den (unter anderem auch finanziellen) Aufwand macht, Schweizer Staatsbürger zu werden und auch noch eine Meinung so fundiert begründen kann…Wenn alle Schweizer so wären, wäre ich auch wieder Stolz auf mein Volk!
23. Oktober, 2007 um 18:40
Na ja, solange ein Kulturbereicherer vom Schlage Ismet (17) innerhalb von 6 Monaten einen Einheimischen totschlägt und einem weiteren, gleichaltrigen Jüngling (ebenfalls CH) den Schädel einschlägt und dafür 10 Monate bedingt kassieren und damit praktisch straffrei ausgehen wird, ist es wohl mit dem Rassismus in der Schweiz noch nicht so weit her. Dort, wo dieser Typ herkommt (Kosovo) wäre er von den Angehörigen der Opfer wohl längst entsorgt worden.
Die braven Schweizer, zivilisiert wie sie sind, lassen sich eher totschlagen, als dass sie sich wehren. Und wer die Faust im Sack macht und dann bei den Wahlen jene Partei wählt, von der er sich Abhilfe von solchen Entwicklungen erhofft (ich persönlich glaube nicht daran, man könnte geradezu in die Aare steigen und versuchen, das Wasser aufzuhalten), wird als Faschist bezeichnet. Von denjenigen Kreisen, die eigentlich immer recht haben.
Jene aber, die in einem zivilisierten Land immer noch nach ihren archaischen Stammesritualen wie ihre Vorfahren aus der Wüste leben, sind wie immer die Opfer und sowieso (noch) eine absolute Minderheit.
Wer im übrigen glaubt, Tausende von Schweizern würden mit Drogen handeln, lebt vermutlich in seiner eigenen Phantasiewelt (es sei denn, wir wollen jeden Kiffer, der seinen Kollegen noch ein bisschen Gras vorbeibringt, kriminalisieren). Das Geschäft mit den harten Drogen wie Kokain und Heroin erledigen zu 99% andere Gruppierungen. Deshalb gibt es in Kleinstädten mittlerweile teilweise auf einem Quadratkilometer zehn Kebab-Stände. Das Geld muss ja schliesslich weissgewaschen werden, nicht wahr?
Hinter den Forderungen nach dem Bau von Minaretten stehen übrigens faschistische Organisationen wie die Grauen Wölfe. Ein eher links denkender Türke kann in der Schweiz vermutlich sehr gut ohne Moschee und ohne Minarett auskommen, da er seiner Fascho-Religion als kritisch denkender Mensch sicher sehr skeptisch gegenübersteht.