Die lange Liste der SVP Waffennarren
In der Schweiz ereignen sich im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viele Familientragödien und die Selbstmordrate ist rekordverdächtig hoch. In etwa 60% der Fälle sind, nein nicht böse Ausländer, sondern Armeewaffen im Spiel. Wer nicht mehr länger zuschauen will, wie jährlich gegen 300 Schweizer durch Armeewaffen ihr Leben lassen und Frauen und Kinder mit dem zynischen Hinweis auf das Sturmgewehr im Schrank bedroht und eingeschüchtert werden, der streicht die folgenden SVP-Waffennarren bei der nächsten Gelegenheit von der Wahlliste.
Je höher die Punktzahl, desto öfter haben die Politiker im Nationalrat für Waffen gestimmt. Wie die vollständige Liste der SVP Waffennarren zeigt, belegen SVP-Nationalräte fast durchs Band die Topplätze beim waffenfreundlichen Stimmverhalten. Konsequent gegen die Verharmlosung von Waffen im Privatbesitz haben dagegen SP und Grüne Politiker gestimmt.
Die Skala reicht von +16 = Waffennarr bis -16 = Pazifist
Glur SVP AG 16
Haller SVP BE 16
Oehrli SVP BE 16
Schenk SVP BE 16
Miesch SVP BL 16
Dunant SVP BS 16
Pagan SVP GE 16
Reymond SVP GE 16
Perrin SVP NE 16
Bigger SVP SG 16
Brunner Toni SVP SG 16
Hutter Jasmin SVP SG 16
Pfister Theophil SVP SG 16
Borer SVP SO 16
Wobmann SVP SO 16
Föhn SVP SZ 16
Schwander SVP SZ 16
Fattebert SVP VD 16
Veillon SVP VD 16
Kaufmann SVP ZH 16
Schibli SVP ZH 16
Schlüer SVP ZH 16
Rime SVP FR 15
Baumann Alexander SVP TG 15
Parmelin SVP VD 15
Fehr Hans SVP ZH 15
Joder SVP BE 14
Giezendanner SVP AG 14
Kunz SVP LU 14
Bugnon SVP VD 14
Freysinger SVP VS 14
Bortoluzzi SVP ZH 14
Stahl SVP ZH 14
Keller Robert SVP ZH 13
Mathys SVP AG 12
Amstutz SVP BE 12
Stamm Luzi SVP AG 12
Baader Caspar SVP BL 12
Bignasca Attilio SVP TI 12
Laubacher SVP LU 12
Scherer Marcel SVP ZG 12
Mörgeli SVP ZH 12
Rutschmann SVP ZH 12
Zuppiger SVP ZH 12
Füglistaller SVP AG 11
Weyeneth SVP BE 11
Binder SVP ZH 11
Maurer SVP ZH 11
Hassler SVP GR 9
Gadient SVP GR 7
Walter Hansjörg SVP TG 7
Spuhler SVP TG 5
Schmied Walter SVP BE 4
Quelle: Lewas
Eine grosse Mehrheit von 65% der Schweizer Bevölkerung hat genug von Sturmgewehren in Kleiderschränken. Die überfällige Armeewaffen-Initiative wird bereits von 57 Organisationen und Parteien unterstützt. Die Zeit der SVP-Waffennarren läuft also langsam ab, aber zuvor werden schweizweit noch Hunderte durch Armeewaffen sterben, wie das neuste Beispiel aus Zürich zeigt: “Soldat erschoss Francesca T. mit Armeewaffe“.
Menschenleben sind wichtiger als veraltete Traditionen, meint das Volk, bloss die angebliche Volkspartei politisiert stramm am Volk vorbei. Auch in Zukunft werden SVP-Politiker ihre lächerlichen Thesen verbreiten, es existiere kein Zusammenhang zwischen Waffenbesitz und Familiendramen bzw. Suiziden und die Sicherheit des Landes sei ohne Armeewaffe im Haus gefährdet.
Zürcher Forscher haben den Zusammenhang zwischen Schusswaffen im Haushalt und der Häufigkeit von Suiziden mit diesen Waffen untersucht. Sie verglichen die Daten aus verschiedenen Ländern. In Kanada beispielsweise sank die Zahl von Schusswaffen in Privathaushalten zwischen 1989 und 2000 von 31 auf 19 Prozent, in Australien von 20 auf 10 Prozent. Proportional ging die Zahl der «Schusswaffensuizide» zurück, von knapp 32 auf 19 Prozent in Kanada und von rund 30 auf 10 Prozent in Australien. Das gleiche Phänomen gab es auch in Grossbritannien. In der Schweiz dagegen stieg der Anteil der Schusswaffensuizide in diesem Zeitraum von rund 24 auf über 27 Prozent.
Quelle: Tagi
In der Schweiz werden über eine halbe Million Sturmgewehre und Offizierspistolen von Wehrmännern daheim aufbewahrt. Die Dunkelziffer dürfte allerdings viel höher sein, da das VBS selbst nicht weiss, wie viele Waffen man früher an die Wehrmänner verteilt hat. SVPler wie Thomas Fuchs wollen die Waffe auch dann zu Hause behalten, wenn dies verboten wird. Besser kann man kaum demonstrieren, wie SVP-Politiker den Volkswillen mit Füssen treten, wenn eigene Interessen im Vordergrund stehen. Glücklicherweise sind Ewiggestrige wie Fuchs eine aussterbende Spezies. Die allermeisten Wehrmänner möchten die Waffe gar nicht mehr nach Hause nehmen: Ende 2005 haben laut VBS 29 Prozent das Sturmgewehr nach dem Dienst behalten, 2006 waren es nur noch 25 Prozent. 2002 lag dieser Anteil noch bei rund 40 Prozent.
Quelle: Tagi
Warum immer weniger ihr Sturmgewehr heimholen, weiss das VBS nicht. Könnt’s vielleicht dran liegen, dass ein Sturmgewehr im Haus in etwa so sinnvoll ist wie die fremdenfeindliche SVP-Wahlpropaganda?
Mehr zum Thema Armeewaffen und Familiendramen:
* SVP Waffenspinner entmunitioniert
* Landkarte der Familiendramen in der Schweiz
* Seltsame Risikoeinschätzung bei der SVP
* Gehören Armeewaffen ins Zeughaus?
* Entwaffnet endlich die SVP-Waffennarren!
* Mehr SVP kann tödlich sein
* Nur strohdumme Ignoranten haben eine Waffe im Schrank
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27. November, 2007 um 20:41
Bevor ihr meint, dass die Verbreitung von legalen Schusswaffen und die Suizidrate zwingend eine hohe Korrelation aufweisen, bitte ich, die Selbstmordraten in Japan, Sri Lanka und Russland zu berücktsichtigen. Auch die Volksrepublik China muss sich da nicht verstecken.
Der Spinner, der die 16-jährige erschossen hat, war übrigens nicht helvetischer Abstammung, genauso wie noch mehrere andere Täter, die in letzter Zeit Straftaten mi dem Sturmgewehr verübt haben.
27. November, 2007 um 21:13
@ mousseman:
“Helvetischer Abstammung…” - hör doch auf mit diesem Rassenquark!
28. November, 2007 um 13:23
Ja, mousseman. Russland, Sri Lanka, Japan und China sind ja so wirtschaftlich wie kulturell total gleich. Da war ein direkter Vergleich mehr als überfällig, ist der Vergleich doch so unendlich aussagekräftig. Danke vielmals, dass du das nun getan hast.
Wäre für euch Rassenfuzis nicht wichtig, dass man das Sturmgewehr in der Kaserne lassen würde, da ja auch nicht Helvetier ins Militär müssen und somit bewaffnet nach Hause kommen?
28. November, 2007 um 17:40
Ja, das frage ich mich auch. Das sollte ja denen eigentlich auch wichtig sein. Nun, sei es wie es sei, in Zürich musste wieder jemand wegen einer blöden Armeewaffe sein Leben lassen!
Ich frage mich ehrlich gesagt, wie lange es noch geht, bzw. wie viele Tote es noch geben muss, bis auch die SVP einsieht, dass die Armeewaffe samt Munition einfach ins Zeughaus gehört!
29. November, 2007 um 13:42
@mousseman, was ist den eine helvetische abstammung? die gibt’s nicht, denn die schweiz ist ein konstrukt aus vielen bünden, also kann ja da keiner ein ur-helvet sein, nur soviel zu deiner geschichtslücke! aber da man ja die ur-schweizer bei euch svp-anhänger irgendwo züchtet, so nach dem motto:”lege einen genug grossen braunen samen in die erde und plopp, da erspringt der ur-schweizer!”
zurück zum thema, die armeewaffen gehören ins zeughaus basta, da gibt’s keine disskussionen, denn ein(e) tote(r) ist ein(e) eine(r) zuviel!
29. November, 2007 um 21:58
Ob “helvetischer” oder nicht “helvetischer” Abstammung ist doch absolut zweirangig. Wenn IRGENDEINE Massnahme, sei es jetzt die Abgabe der Armeewaffe im Zeughaus oder ein nationales Waffenregister, den Tod nur EINES Menschen verhindert, dann ist es das wert. Alles andere ist zynisch und menschenverachtend. Punkt.
30. November, 2007 um 06:31
Hier ist auch noch ein sehr interessanter Link zu diesem Thema:
www.thebestpageintheuniverse.net/c.cgi?u=manly_suicide
30. November, 2007 um 14:57
@m
Ja, das ist wirklich zweirangig, welche Abstammung ein Mensch hat. Nicht zweirangig ist jedoch, dass der Tod unschuldiger Menschen verhindert werden muss. Ich kann die Leute einfach nicht verstehen, die gegen das Zeughaus sind. Dann bringen sie immer noch so blöde Gründe wie zum Beispiel:
- Es gäbe ein riesen Geläufe, wenn man die Waffen immer im Zeughaus aufbewahren würde.
- Wenn uns jemand angreift, sind alle Waffen im Zeughaus!
um dir nur mal die dümmsten zu nennen.
30. November, 2007 um 15:36
Oder der behämmerte Vergleich mit den Autos, die man ja dann auch wegnehmen müsste (Blocher sagte sowas diese Woche). Als wenn Autos dazu gebaut worden wären, jemanden totzufahren.
30. November, 2007 um 15:39
@EinLinker
andere sinlose Begründungen der konservativen:
- Es ist ein gewisser Stolz und eine wohltuende Freiheit die Entscheidung zu fällen, ob man die Waffe zuhause besitzen möchte oder nicht.
- Ein Amokläufer/Selbstmordattentäter, würde auch ohne die Armeewaffe schnell an eine Waffe gelangen, und würde seine geplante Tat so oder so begehen
- Diese “Aufräumarbeit” wär zu unübersichtlich werden, und es können leicht ein paar vergessen werden, bzw. die Täter mit ihnen untertauchen
..
30. November, 2007 um 22:41
Ja ja so blauöigig möchte ich nicht sein! Wen einer was anstellen will bedient er sich anderer möglichkeiten wenn er die Waffe nicht hat! Es gibt ja auch bomben, messer, spritzen, giftgas usw… ! Aber wen man eine rosabrille trägt sieht man so was nicht! Man darf überhaupt nicht der Armee die schuld in die Schuhe schieben, den jeder man kann eine Waffe kaufen auf legalem wege! Ich finde es tragisch was da in Zürich abgegangen ist und ich hoffe dieses Ars………ch bleibt für immer im Gefängniss!
Wennn einer so was tun will findet er immer eine möglichkeit auch wenn er keine Armeewaffe mehr hat, findet er zu 100% eine andere art jemand umzubringen!
Aber wen die realität an einem vorbei rauscht kann man dies nicht sehen!
01. Dezember, 2007 um 14:55
@Sacktritt
) erzählt ziemlich viel Mist: Was braucht man wohl eher? Ein Auto oder eine Armeewaffe?
Der Blocher (benannt nach seinem Fahrstil
Während man heute oft auf ein Auto angewiesen ist, kommt mir nichts (ausser natürlich auf unschuldige Menschen schiessen) in den Sinn, wo man die Armeewaffe zuhause braucht!
01. Dezember, 2007 um 15:02
@kusi
Vielleicht kommt er ja an eine Waffe, wenn er die Tat im Voraus plant, dies wollte ich mit meinem Kommentar nicht abstreiten.
Aber es würden weniger “spontane” Verbrechen begangen (zum Beispiel die Ehefrau im Streit erschossen), wenn man nicht eine Waffe samt munition im Haus hat. Dies finde ich ist unabstreitbar und auch unabstreitbar ist, dass nicht alle, die das Armeegewehr samt Munition im Haus haben, auch eine Waffe hätten, wenn das Armeegewehr ins Zeughaus müsste!
02. Dezember, 2007 um 15:21
Ich habe gerade das wohl bescheuertste seit jeher gelesen. SVP-Nationalrat Burer(oder so) will ein verbot für “”Killerspiele”". Pro echte Waffen aber gegen virtuelle? Macht für mich keinen Sinn.
03. Dezember, 2007 um 17:47
http://www.youtube.com/watch?v=KLCxJVzqU-g
—
Man kann immer irgendwelche “sachliche” Argumente für oder gegen etwas finden, nur sollen die Befürworter der “Sturmgewehr-Schrankhaltung” ihre Argumente mal den Betroffenen präsentieren… Eltern, Kindern, Freunden von Opfern: “Ja, tut mir leid, aber es hätte halt’ jeden treffen können - jetzt hat’s halt Deine Tochter erwischt. Naja, hätte möglicherweise verhindert werden können… aber vielleicht eben auch nicht.”
“Gelegenheit macht Diebe” - da stimmen alle überein.
Beim Sturmgewehr soll das nun anders sein?
Ok. - sagen wir mal, dass es anders ist - aaaber: Können wir auch nur einen (NICHT 300) Menschen retten, dann hat es sich nämlich schon gelohnt - mit praktisch keinen Konsequenzen für den Einzelnen.
Wenn wir z.B. nicht mehr autofahren, haben wir ziemliche Probleme wirtschaftlicher Natur… wir würden wohl zum Entwicklungsland. Das ist also kein Vergleich, der von halbwegs intelligenten Menschen stammen kann.
Sturmgewehr abgeben wird sicherlich nicht MEHR Todesopfer fordern, aber möglicherweise eben weniger - und DAS ist der Punkt. WIR haben zumindest die Chance noch mehr Todesfälle zu verhindern, können AKTIV etwas tun und nicht nur in die Kirche beten gehn’.
03. Dezember, 2007 um 22:45
Solche Killerspiele gehören sowiso verband und verboten! Solche Spiele verblöden die Menschheit noch mehr ! Die lösen gewalt unter den jugendliche aus und die Spieler werden realtäts fremd! Als es solche spiele noch nicht gab konnten die ehrwürtigen Wehrmänner die Waffe ohne probleme mit nach hause nehmen und keiner störte dies! Und auch sonst gieng die Menschheit anders miteinander um! Man kann einfach nicht sagen, die Armeewaffe im zeughaus abgeben und es passiert nichts mehr, das ist mehr als realitäts fremd. Und noch zur Armee. Ich bin stoltz darauf der Schweizer Armee dienen zu können und für unser Land einstehen zu können!
@ einLinker
Die Waffe ist nicht das problem sondern der dahinter steht!
Es gibt sehr viele verbrechen an der Ehefrau die mit Messer begangen werden das taucht hier leider unter! Grad vor kurzem hat in unserer region der Ehemann seine Frau erstochen und nicht erschossen!
Grosse Messer sind die gleichen Tötungswerzeuge wie Waffen!
Heute kann man ja auch fast ohne probleme eine Armeewafffe beim Waffenhändler kaufen, bei dieser wird allerdings die Seriefeuereinstellung eingestellt!
03. Dezember, 2007 um 23:29
@kusi:
Die von Ihnen dargelegte Meinung entspricht mehr oder weniger Ihrer Fähigkeit sich in der deutschen Sprache auszudrücken. D.h. Ihre Argumentation ist mangelhaft und inkomplett.
Die von Ihnen angesprochenen Spiele lösen nicht einfach Gewalt aus, so wie Sie das darstellen, obwohl es Ihnen schön in Ihr einfaches Weltbild passen würde. Es kommen verschiedene Faktoren zusammen, welche dann zu Gewalt führen *können*. Nur ein Faktor ist in praktisch allen Fällen schlicht nicht ausreichend.
Wieso sollte ein Wehrmann ehrwürdig sein? Im Zusammenhang mit Millitär/Soldaten wird immer von Ehre gesprochen - im realen Einsatz geht’s dann aber nicht mehr um Ehre, sondern um’s nackte Überleben.
Wenn der Mensch mal etwas besitzt, dann will er es in der Regel nicht mehr hergeben - das ist ein normales Verhalten. Der altmodische Schweizermann, verliert mit dem Sturmgewehr auch Macht. Sind wir ehrlich: Ein Sturmgewehr im Schrank heisst, dass ich die Macht habe meinen Nachbarn, wenn ich denn wollte, zu erschiessen - es wäre kein Problem, nicht?
Nun kommen wir auf die Sache der Ehre zurück: Natürlich tut man das nicht, weil “man” ja in mich Sturmgewehrhalter vertrauen kann. Aber auf diese “Ehre” sollte man verzichten können - es sei denn, es kann bewiesen werden, dass *garantiert* kein einziges Leben gerettet werden kann, wenn wir die Flinten abgeben.
Und das können wir nicht - somit: Im Zweifelsfall für die Opfer!
Naja, so wie die “Menschheit” früher miteinander umgegangen ist - so dolle war das nun auch wieder nicht. Unsere Frauen hatten bis 1971 nicht mal das Stimmrecht und verdienen noch heute durchschnittlich 21% weniger (bei gleicher Arbeit/Ausbildung) verglichen mit einem Mann! Kann man da überhaupt von “Umgang” sprechen?
Wenn Sie schon von Stolz schreiben, sollten Sie dieses Wort auch richtig buchstabieren können, sowie es ja auch Unterschiede zwischen einem Verband und einer Verbannung gibt… man wird also verbannt und nicht verband, denn verbinden lassen müssen Sie sich erst, wenn Sie z.B. angeschossen wurden.
Sie schreiben, dass uns “solche Spiele verblöden”. Nach Ihren sprachlichen Fähigkeiten zu urteilen, haben sie dann aber sehr lange Spiele gespielt. Falls Sie einen angeborenen Sprachfehler haben, entschuldige ich mich hiermit natürlich sofort.
Natürlich werden Sie nun behaupten, dass Ihre sprachlichen Fähigkeiten nichts mit Ihrer politischen Mündigkeit zu tun haben und ich nur auf den Mann spiele, nicht?
Aber wie wollen Sie das begründen? Wenn Sie nicht mal grundlegenste sprachliche Fähigkeiten besitzen, wie wollen Sie dann plausibel darstellen können, dass sie in der Lage sind sich eine objektive Meinung zu bilden?
Finden Sie nicht, dass ca. 20 Fehler auf so ein paar Zeilen ziemlich abartig sind? Für einen ehrwürdigen Schweizer? Da gibt es eine Menge “schwarzer Schafe”, welche der deutschen Sprache besser mächtig sind. Sowas nenne ich schändlich für einen Schweizer - oder anders: Manchmal steckt hinter dem weissen Schafspelz ein Wolf.
04. Dezember, 2007 um 17:18
@kusi: meintest Du vielleicht: “Als es solche spiele noch nicht gab konnten die ehewütigen Wehrmänner die Waffe ohne probleme mit nach hause nehmen und keinen störte es wenn sie damit ihre Ehefrauen wegpusteten!”
04. Dezember, 2007 um 17:21
No öppis:
Dass die SVP eine Partei von Waffennarren ist erstaunt mich nicht. Dass jedoch Thys Jenny (SVP/GL) auch für eine Zeughausaufbewahrung der Armeebleispritze ist, ist erstaunlich. Der Mann gehört in den Bundesrat!
05. Dezember, 2007 um 11:18
[…] Jedesmal, wenn ein Mensch in der Schweiz mit einer Dienstwaffe dahingerafft wird, geht die Diskussion los. Wann endlich begreifen die Rechten und Waffenlobbisten (FDP, SVP), dass es nichts mit persönlicher Freiheitsberaubung zu tun hat, wenn die Dienstwaffe in der Kaserne gelagert wird? Wie ein galaktischer Schlag ins Gesicht muss sich das bei allen Betroffenen anfühlen, wenn den Soldaten zwar die Waffe, nicht aber die Munition mit nach Hause gegeben wird, dann trotzdem einer eine Patrone klauen und ein 17 Jähriges Mädchen auf offener Strasse .. pardon: an der Bushaltestelle.. erschiessen kann. […]
05. Dezember, 2007 um 12:14
“Solche Killerspiele gehören sowiso verband und verboten! Solche Spiele verblöden die Menschheit noch mehr ! Die lösen gewalt unter den jugendliche aus und die Spieler werden realtäts fremd! Als es solche spiele noch nicht gab konnten die ehrwürtigen Wehrmänner die Waffe ohne probleme mit nach hause nehmen und keiner störte dies! Und auch sonst gieng die Menschheit anders miteinander um! Man kann einfach nicht sagen, die Armeewaffe im zeughaus abgeben und es passiert nichts mehr, das ist mehr als realitäts fremd. Und noch zur Armee. Ich bin stoltz darauf der Schweizer Armee dienen zu können und für unser Land einstehen zu können!”
Wenn diese Spiele dumm machen, haben Sie wohl zu viele davon gespielt. Und Sie haben schon recht, vor diesen Spielen sind sich Menschen noch ganz anders begegnet, im Dritten Reich und so.
06. Dezember, 2007 um 18:29
@kusi
Ich habe nie behauptet, dass diese Familiendramen nur mit Armeewaffen begangen werden. Aber die, bei denen die Armeewaffe zum einsatz kommt, könnten verhindert werden, wenn die Armeewaffen im Zeughaus bleiben würden.
07. Dezember, 2007 um 22:22
Ischt doch verruckt. Da kommt so ein tschilenenspinner und schiesst eine ueber den Haufen und schon will man uns das StGW wegnehmen. Da leistet man so viele WKs und dann wollen sie einem alles kaputt machen. Das geht doch nicht. Hoert auf mit dem linken Unsinn. Was waere denn Gewesen, wenn Willhelm Tell seine Armbrust haette abgeben muessen, etwa in Gesslers Zeughaus. Lasst uns in Frieden. Lasst uns die Waffe, die wir uns hart haben verdienen muessen (ich frag mich wie viele von denen hier ueberhaupt eine RS gemacht haben). Zudem kommen viel mehr Leute durch Messer um und niemand will Messer verbieten. Wieso eigentlich nicht? Verbietet doch gleich alles - das Rauchen, die Autos, Messer… ist denn das Leben ueberhaupt noch lebenswert.
Zudem lasst euch jungen Kerlis noch folgendes sagen: wenn ihr lieber zueienander seid, dann gibts auch weniger Streit und wenns weniger Streit gibt dann gibts auch weniger Tote. Die Mannen, die zur Waffe griffen wuerden auch irgendwie soweit gebracht. Und das wohl oft von Frauen die nicht zu den Kindern schauen wollten oder den Haushalt nicht haben machen wollen sondern immer bloss ausgehen und tanzen wollte und trotzdem immer am Mann rumnoergelten. Also, seid lieb zueinandern und dann passiert auch nix.
09. Dezember, 2007 um 12:02
” Da kommt so ein tschilenenspinner”
Es ist Schweizer.
“und schon will man uns das StGW wegnehmen.”
Das will man schon lange. Nur durch diesen Vorfall bekommt die Forderung wieder auftrieb. (Das nennt man Populismus, aber das kennst du von der SVP bestens)
“Da leistet man so viele WKs und dann wollen sie einem alles kaputt machen.”
Was genau machen “sie” (wer auch immer) kaputt, wenn du das StGW im Zeughaus lassen musst?
“Hoert auf mit dem linken Unsinn.”
Unsinn? Es könnten damit Menschenleben gerettet werden.
” Lasst uns in Frieden. ”
Genau. Doch sollten die StGW Träger, die nicht StGW Träger auch in Ruhe lassen. Tun aber nicht alle.
“Lasst uns die Waffe, die wir uns hart haben verdienen muessen”
Hä? Was hast du gemacht um sie zu verdienen? Das Militär hat sie dir hintennach geschmissen.
“wenn Willhelm Tell seine Armbrust haette abgeben muessen, etwa in Gesslers Zeughaus”
Weder Tell noch Gessler existierten.
“Zudem kommen viel mehr Leute durch Messer um und niemand will Messer verbieten. Wieso eigentlich nicht?”
Weil man Messer braucht. Zum Beispiel um Salami zu schneiden. StGW kann man absolut nicht brauchen und sind somit nur gefährlich.
“Verbietet doch gleich alles - […] … ist denn das Leben ueberhaupt noch lebenswert.”
Macht das Sturmgewehr im Schrank dein Leben lebenswert???
” wenn ihr lieber zueienander seid, dann gibts auch weniger Streit und wenns weniger Streit gibt dann gibts auch weniger Tote.”
Ist das ein Drohung, dass wir unsere Meinung nicht mehr äussern dürfen?
“Und das wohl oft von Frauen die nicht zu den Kindern schauen wollten oder den Haushalt nicht haben machen wollen sondern immer bloss ausgehen und tanzen wollte und trotzdem immer am Mann rumnoergelten. ”
Stress zuhause? Frauen und Männer sind genau gleich verpflichtet, die Kinder zu erziehen, den Haushalt zu machen. Wenn du die Gleichberechtigung endlich einsehen würdest, dann würde Frau auch nicht immer rumnörgeln. Probiers mal.
“Also, seid lieb zueinandern und dann passiert auch nix.”
Schon wieder eine Drohung. Ist die jetzt gegen politisch anders Gesinnte oder gegen deine Frau???
08. Januar, 2008 um 19:18
öffnet doch mal die augen! es sind nicht die waffen das problem sondern der dahinter steht!
09. Januar, 2008 um 19:48
kusi, wenn man diesen Leuten, die dahinter stehen, keine Waffe aufzwingt, so werden diese gar nicht zum Problem.