Ueli Maurers subtile Abschiedsworte

Am Freitag, den 29.02.2008 geschrieben von hugo-tAem
Kategorie: Anti-SVP Blog

So kennen wir Ueli Maurer seit über einem Jahrzehnt, immer einen lockeren Spruch auf Lager. Bevor er heute als SVP-Parteipräsident zurücktritt, hat sich der “Führer der SVP” (Zitat Pascal Couchepin) diese Woche nochmals staatsmännisch zu Wort gemeldet. Im Interview mit der “Neuen Luzerner Zeitung” vergleicht er die SVP-Bundesräte Samuel Schmid und Eveline Widmer-Schlumpf mit einem Blinddarm: Artikel ganz lesen »

SVP-Politiker als Steuerbetrüger verurteilt

Am Mittwoch, den 27.02.2008 geschrieben von hugo-tAem
Kategorie: Anti-SVP Blog

Neulich berichtete “20Minuten” über einen langjährigen Polizeivorstand, der zwischen 1995 und 1998 das Steueramt hinters Licht geführt hat.

Musikschule, Raucherentwöhnung, ja selbst ausgestellte Verkehrsbussen: Wenns drum ging die Steuern zu senken, kannte der Einfallsreichtum des obersten Polizisten von Eglisau keine legalen Grenzen.

Quelle: 20Minuten

Diese Woche wurde der Gesetzeshüter vom Zürcher Obergericht wegen mehrfachen Steuerbetrugs zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 100 Franken sowie 3000 Franken Busse verurteilt. Die Deliktsumme beträgt rund 50 000 Franken. Was uns “20Minuten” verschwieg, beim Steuerbetrüger handelt es sich anscheinend um den ehemaligen SVP-Gemeinderat Arnold Riedo, wie man aufgrund dieses Artikels im Zürcher Unterländer vermuten muss. Riedo war zwischen 2002 und 2006 Polizeivorstand in Eglisau.

Trotz des laufenden Strafverfahrens amtete der Angeschuldigte zwischen den Jahren 2002 und 2006 in Eglisau als Gemeinderat. Pikanterweise ausgerechnet als Polizei- und Sozialvorstand. Die politische Karriere des gebürtigen Winterthurers fand ein jähes Ende, als die Staatsanwaltschaft im Mai 2006 Anklage erhob und für den Gemeinderat neben einer bedingten Gefängnisstrafe von acht Monaten eine Busse von 3000 Franken verlangte.

Quelle: 20Minuten

Als Tatmotive gab der freche Steuerlümmel Konzentrationsfehler und Übermüdung an. Eine dermassen debile Ausrede kann fast nur von einem waschechten SVP-ler kommen. Die lange liste der kriminellen SVP-ler kann somit um einen neuen Namen ergänzt werden.

D Legände vom Christophorus

Am Montag, den 25.02.2008 geschrieben von hugo-tAem
Kategorie: Anti-SVP Blog

Alti_Stainlemer_2008.jpgIir fromme Lütt! Do stoot d Legände vom Liecht, wo d Aerde no wird blände, wo Gläubigi zer Wooret länggt, wo dief in unser Härz sich sänggt. Joo, unsere Guru isch das Liecht! (Der Schritt und d Auge wäärde fiecht). Wie hett äär in sym Lääbe glitte, doch sänggrächt geege s Schiggsaal gstritte! Miir alli bätte drum dää Maa als Fierer vo der Seggden aa. So lääsed doo mit Gwinn und Gnuss d Legände vom Christophorus. Artikel ganz lesen »

Nichts als Ärger mit den Nestbeschmutzern

Am Sonntag, den 17.02.2008 geschrieben von hugo-tAem
Kategorie: Anti-SVP Blog

Bekanntlich weilt Führer, Pardon Multimillionär, Christoph Blocher derzeit auf Wanderurlaub in Südamerika. Leider ist Chiles früherer Militärdiktator Augusto José Ramón Pinochet vor zwei Monaten verstorben. Der sympathische Haudegen hätte für Blocher bestimmt ein paar wertvolle Tipps auf Lager gehabt, wie man effizient mit dem linken Pack verfährt. Zu Zeiten des Juntaführers wurden linke Landesverräter nicht mit Ratten verglichen, sondern gleich in Rattenlöchern weggesperrt. Pinochets Säuberungsmethoden würden auch bei grossen Teilen der NSVP-Mitläufern zu Begeisterungsstürmen führen (Völkerrecht ist schliesslich was für Kommunisten und Babys). Nur dumm, dass auch Blocher seit zwei Monaten seinen Job als Justizminister los ist. Als arbeitsloser Staatsschmarotzer hat er nun wenigstens Zeit für ausgedehnte Wandertouren durch die Anden.

Wenn der Chef vier Wochen Chile-Urlaub macht, darf sich natürlich auch Propagandaminister Christoph Mörgeli ein paar Ferientage gönnen. Und was liegt da näher, als im Urlaub ehemalige Konzentrationslager zu besuchen? Dann läuft der Mörgeli stundelang den Zäunen von Buchenwald entlang und träumt davon 50 Jahre früher gelebt zu haben… natürlich weil die Luft damals weniger Gas äh feinstaubbelastet war. Artikel ganz lesen »

«Voll arbeitsfähiger» SVP Politiker erschleicht Invalidenrente

Am Donnerstag, den 14.02.2008 geschrieben von hugo-tAem
Kategorie: Anti-SVP Blog

juerg_leuthold.jpgDie laut Prof. Dr. Christoph Mörgeli marxistisch unterwanderte “NZZ am Sonntag” hat SVP-Kantonsrat Jürg Leuthold als “Scheininvaliden” enttarnt. 10 Jahre lang hat Leuthold wegen Rückenschmerzen eine IV-Rente bezogen. Im SVP-Positionspapier «Schluss mit der Scheininvalidität» aus dem Jahr 2004 schreibt ausgerechnet Leutholds Partei: «Psychische Gründe, Rückenleiden und Schleudertraumata dürfen nur bei schweren, bleibenden Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit zu einem Rentenanspruch führen.» Leuthold bezog zwischen 1998 und 2003 eine 100-prozentige Invalidenrente von 5204 Franken im Monat. Interessanterweise konnte der 100-prozentige SVP-Invalide, der angeblich weder lange Sitzen noch Autofahren kann, jede Menge “kleiner Nebenjobs” annehmen: Gemäss NZZ Recherche bildete sich Leuthold zum Spitalverwaltungsfachmann weiter, arbeitet als selbständiger Berater in seiner Firma Leu Consulting, präsidiert den Gewerbeverein des Bezirks Affoltern, amtete bis vor kurzem als Geschäftsführer des Paracelsus-Spitals in Richterswil und sitzt im Stiftungsrat eines Spitals. Artikel ganz lesen »

NSVP Propagandaminister Christoph Mengele?

Am Mittwoch, den 06.02.2008 geschrieben von hugo-tAem
Kategorie: Anti-SVP Blog

propagandaminister.jpgLetzten Freitag diskutierte die Wissenschaftskommission des Nationalrats über die Forschung am Menschen. Bundespräsident Pascal Couchepin vertrat dabei die Meinung, es brauche klare Gesetze, sonst könne es zu Szenen kommen wie im Dritten Reich, als ein berüchtigter SS-Arzt sein Unwesen trieb. «Fast hätte ich Doktor Mörgele gesagt, natürlich meine ich aber Mengele», wird Couchepin heute in diversen Medien zitiert. Dass der Seitenhieb als Retourkoutsche an NSVP Propagandaminister Christoph Mörgeli, selbst kein Freund subtiler Formulierungen, zu sehen ist, ist offensichtlich. Vor drei Jahren schrieb Christoph Mörgeli über SVP Bundesrat Samuel Schmid: «Wäre der Charakter ein lebenswichtiges Organ, man müsste Schmid künstlich am Leben erhalten». Artikel ganz lesen »