2002 wird das dänische Ausländer- und Asylrecht drastisch verschärft, da die jahrelang praktizierte liberale Ausländerpolitik absolut fehlgeschlagen ist.
Wieso der sozialistische Liberalismus, der Dänemark zum Vorbild für ganz Europa machte, ein Reinfall war? Immer mehr Menschen aus muslimischen Ländern sind nach Dänemark eingewandert.
Geschichte des Liberalismus in Dänemark
Die Sozialdemokraten werden 1924 stärkste Partei im Folketing, dem dänischen Parlament. 1929 verlieren die konservativen Parteien ihre Macht, da sie nicht mehr mehrheitsfähig sind.
Die Dänen sind stolz auf das neue System, dank dem sich jeder auf den Staat verlassen kann und kein Arbeiter mehr ums tägliche Überleben kämpfen muss. Einwanderer sind herzlich willkommen, bekommen großzügige Sozialleistungen, sowie zahlreiche Vergünstigungen - z. B. in Sachen Wohnung und Bildung.
Dänemark wird zum Vorbild für ganz Europa: Die Kriminalitätsrate ist gering, man ist umweltbewusst, das Bildungssystem ist eines der besten - das alles dank der liberalen Politik.
Die Sozialdemokraten bestimmen fortan über die Politik Dänemarks, bis in die 80er-Jahre hinein.
Die Konfrontation mit der Realität
In den 90er-Jahren wird deutlich, wie viele Muslime in den dänischen Städten leben und wie gering ihre Bereitschaft ist, sich in der dänischen Gesellschaft zu integrieren. Die Muslime leben in ihren eigenen islamischen Enklaven. Als Muslim-Führer immer deutlicher zu sagen beginnen, was sie von der Dekadenz des liberalen dänischen Lebensstils tatsächlich halten, fühlen sich die Dänen beleidigt. Immer mehr Dänen beginnen, den Islam als unvereinbar mit ihren eigenen Werten zu betrachten - mit dem Glauben an persönliche Freiheit und Redefreiheit, mit der Gleichberechtigung der Frau, mit der Toleranz für andere ethnische Gruppen und mit dem großen Stolz auf das Erbe und die Geschichte Dänemarks.
2002 veröffentlicht The New York Post einen Artikel von Daniel Pipes und Lars Hedegaard, in dem genau vorausgesagt wird, dass das wachsende Immigranten-Problem in Dänemark explodieren wird.
Im Artikel steht,
- dass muslimische Immigranten nicht einmal 5% der dänischen Bevölkerung ausmachen, aber 40% der Sozialausgaben beanspruchen,
- dass die Mehrheit der verurteilten Vergewaltiger Muslime sind, während gerade mal 4% der Gesamtbevölkerung Dänemarks Muslime sind,
- dass die Verhältnisse bei anderen Verbrechen ähnlich, wenn auch nicht ganz so dramatisch, sind,
- dass die Muslime sich nicht mit den Einheimischen vermischen wollen,
- dass nur 5 Prozent der jungen muslimischen Einwanderer einen Dänen/ eine Dänin heiraten würden,
- dass Zwangsehen auch in Dänemark ein Problem sind,
- dass Muslim-Führer offen die Absicht vertreten, in Dänemark muslimisches Recht einzuführen, sobald die muslimische Bevölkerung weit genug gewachsen ist.
Immer mehr Dänen bekommen das Gefühlt, die muslimischen Einwanderer würden die dänischen Werte mit Füßen treten.
Der Umschwung
2001 (also vor der Veröffentlichung der erschreckenden Zahlen und Fakten der New York Post) wählen die Dänen die konservativste Regierung seit rund 70 Jahren.
Kurz darauf wird das Asyl- und Ausländerrecht stark verschärft:
- Wer einen dänischen Pass bekommen will, muss drei Jahre lang Sprachkurse besuchen und einen Sprach-, Kultur- und Geschichtstest ablegen.
- Wer die dänische Staatsbürgerschaft beantragen will, muss mindestens sieben Jahre in Dänemark gelebt haben. Zudem muss man Willen zeigen, zu arbeiten und zumindest einen Job in Aussicht haben.
- Soll ein Ehepartner nach Dänemark gebracht werden, müssen beide Eheleute mindestens 24 Jahre alt sein. Familie und Freunde können nicht mehr so leicht nachgeholt werden.
- In Kopenhagen darf keine Moschee mehr gebaut werden.
- Es gibt ein breites Angebot an Schulen, die die arabische Kultur und Sprache vermitteln; die Kinder werden jedoch stark dazu ermuntert, zu assimilieren, was zuvor nicht der Fall war.
Die Aussichten für die Zukunft
Dänemark hat noch einen langen Weg vor sich; das Sozialsystem bedarf einer Sanierung. Der dänische Arbeitsminister Claus Hjort Frederiksen spricht 2006 erstmals öffentlich über die große Last, die muslimische Immigranten für das dänische Sozialsystem darstellen. Dabei kam auch folgende erschreckende Tatsache ans Licht: Würde die Einwanderung aus Drittweltländern gestoppt, wären 75% der Einschnitte, die heute für die Aufrechterhaltung des Sozialsystems gemacht werden, unnötig. Der dänische Wohlfahrtsstaat wurde und wird von den Immigranten dermaßen ausgenutzt, dass der Staat bald bankrott sein könnte. Dänemark kann sich die Einwanderung, wie sie bis vor kurzem stattfand, schlicht nicht mehr leisten.
Der Kampf Dänemarks um die westlichen Werte hat ebenfalls erst begonnen.
Islam-Kritiker leben unter Polizeischutz; wer vom Islam abfällt, wird getötet oder lebt in ständiger Angst, ermordet zu werden.
Das Haus von Rikke Hvilshøj - Ministerin für Einwanderung und Integration - wird in Brand gesteckt, nachdem sie es abgelehnt hat, Blutgeld an die Familie eines ermordeten Muslims zu zahlen.
Der Zeichner der Mohammed-Karikaturen hat Morddrohungen bekommen und lebt seither unter Polizeischutz.
In den nächsten Jahren wird sich zeigen, ob Dänemark seine Werte aufrechterhalten kann oder ob sich dort auch weiterhin dem Bürgerkrieg ähnliche Szenen zwischen den vielen intoleranten Muslimen und den Dänen abspielen werden.
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Die Quelle zu diesem Artikel: http://www.familysecuritymatters.org/index.php?id=1172085
Der Artikel wurde von mir übersetzt und etwas gekürzt; die Einleitung und der Schlussteil wurden von mir ergänzt.
Wieso ich diesen Artikel hier veröffentliche, dürfte euch klar sein. Es illustriert sehr gut, wohin uns falsche Toleranz führt.