Die FDP hat ja bekanntlich nicht nur Mühe Wähler zu finden, sie tat sich auch schwer im Finden von Leuten, die ihre Initiative gegen das Verbandsbeschwerderecht unterschreiben.
Was macht die FDP also? Sie kauft ganz parteitypisch die Unterschriften. Eine beglaubigte Unterschrift: 3 Franken. Jedoch empfiehlt das Spaghetti Monster der FDP ihre Unterschriften künftig nicht mehr bei einer Partei zu kaufen, welche verurteilte Wahlfälscher als Mitglieder zählt.
Genauer wollte die FDP bei der JSVP des Kantons Zürich 1000 Unterschriften einkaufen, welche die JVSP auch lieferte.
Die beiden Gemeinden Stallikon und Hausen kontrollierten ihre Unterschriften genau. Praktisch sämtliche 75 Unterschriften, die von der Jungen SVP zur Beglaubigung eingereicht wurden, sind gefälscht. Zwei der angeblichen Gegner des Verbandsbeschwerderechts sind seit Jahren tot; vermutlich stammen Namen und Geburtsdaten vom Grabstein.
In Stallikon schickte der Gemeindeschreiber allen 40 Personen auf dem Initiativbogen einen Brief. Bilanz: 34 hatten nicht unterschrieben, zwei sind längst tot, einer ist in der Rekrutenschule, und drei haben noch nicht geantwortet. Auf diesen dreien lastet natürlich ein Verdacht. Grosse Frage für die beiden Gemeindeschreiber: Woher haben die Fälscher die Geburtsdaten? Möglicherweise aus dem Register eines Sportklubs? Die meisten Namen stammen jedenfalls von jungen Personen, die bisher in der Gemeinde politisch noch kaum aktiv waren.
Quelle: Tagi online