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SVP-Parteiführung manövriert sich ins Abseits

(96 posts)
  • Vor 9 Monate von ulrichschluer gestartet.
  • Letzte Antwort von argovie.

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  1. argovie
    Mitglied

    @ Spaghettimonster

    - «Nein, wird sie nicht. Die Bündner haben Rückgrat und lassen sich von einem verbitterten alten Milliardär von der Goldküste nicht erpressen.»

    Dann werden die Bündner eben mit ausgeschlossen.

    - «Würde sie nur sinnvolle Initiativen/Referenden ergreifen, dann nicht. Doch hat die SVP in einer Pressemitteilung klar geschrieben: Die Arbeit der Regierung blockieren. Und das schadet dem Land.»

    Ich weiß nicht, ob das dem Land schadet. Nach der Meinung der SVP, ist die SVP-Politik die ‹gute Politik›; gleichzeitig ist die SVP-Politik laut der SVP nicht mehr im Bundesrat vertreten. Wenn sie also nicht Nicht-SVP-Politik in der Regierung blockiert, schadet sie dem Land nicht.

    - «Mich nicht. Wenn Fraktionsausschlüsse, Kommisionsausschlüsse, verbale Drohungen gegen Leib und Leben von der eigenen Partei ausgesprochen werden, dann ist das doch nicht erstaunlich?
    Oder zum Beispiel, als die Zürcher SVPler die Berner zur Unterzeichnung eines "Parteilinieneinhalten-Vertrag" zwingen wollte...»

    Nein, dann ist das nicht erstaunlich. Aber wie oft Drohungen gegen Leib und Leben tatsächlich vorkommen…?
    Einen Vertrag zur Einhaltung der Parteilinien wäre gar nicht mal so schlecht – dann weiß man wieder, wer wo steht.

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    @ ulrichschluer

    - «Freut mich zu sehen dass immer mehr Leute der SVP den rücken kehren.
    Dass kann man mit Masseneintritten von Rechtsextremen nicht wettmachen.»

    Wer kehrt denn der SVP den Rücken?

    - «Die Wahlgewinne verdankt die SVP zurzeit allein durch den massiven Einsatz von finanziellen Mitteln von Blocher und Walter Frey, und vermutlich Walter Hefner und dank den milliardenschweren Bauernsubventionen.»

    Die Wahlgewinne sind den finanziellen Mitteln zu verdanken? Wie denn das? Etwa wegen der Werbung?
    Also ich wähle die SVP nicht wegen ihren Plakaten – die ‹Blocher stärken – SVP wählen› haben mich jedenfalls nicht auf die Idee gebracht, die SVP-Liste abzugeben.

    - «Die Klasse der Rentner, die vom 2. Weltkrieg profitiert haben und sich ihre Nazi-Ideologie im geheimen bewahrt haben stirbt früher oder später aus.»

    Das ‹Alte Leute sind alles Rassisten›-Klischee? So ein Quatsch.
    Sehr viele junge Leute wählen die SVP. Besonders diejenigen, die mit über 50% Ausländern an ihrer Schule so ihre Probleme hatten. Meine Mutter war SP-Wählerin und ist dank meiner Schulzeit (wegen der Ausländer-Probleme) zur SVP-Wählerin geworden. Ich kenne einige Leute, bei denen das genauso war.

    Posted 7 Monate ago #
  2. talisker
    Mitglied

    Wer kehrt denn der SVP den Rücken?

    Weil Vizepräsident Martin Landolt nicht mehr hinter dem Stil der SVP Schweiz stehen könne, hat er seinen Austritt aus der Partei bekannt gegeben.

    Wie würdest du das denn nennen?

    Einen Vertrag zur Einhaltung der Parteilinien wäre gar nicht mal so schlecht – dann weiß man wieder, wer wo steht.

    So wie der "Vertrag mit dem Volk" *lach*
    ....ein unheimlich wichtiges Dokument der Schweizer Gechichte :):)

    Posted 7 Monate ago #
  3. ulrichschluer
    Mitglied

    @argovie
    """Also ich wähle die SVP nicht wegen ihren Plakate"""
    Bezieht sich auch nicht auf Dich – Ohne die Millionenkampagne die einseitig auf Ausländerhetze ausgerichtet war, hätte man über ein paar reele Sachthemen sprechen können zum Beispiel über die gefährliche Abhängikeit der Schweizer Wirtschaft vom billigem Erdöl.

    Posted 7 Monate ago #
  4. Spaghettimonster
    Mitglied

    "Dann werden die Bündner eben mit ausgeschlossen."
    Was nichts daran ändert, dass Widmer-Schlumpf SVPlerin bleibt.

    "Aber wie oft Drohungen gegen Leib und Leben tatsächlich vorkommen…?"
    Ach Mörgeli hat da mal was von Hinterausgang nehmen gequatscht, Hutter etwas von Ohrfeigen und das alles innerhalb 24 Stunden.

    "Wer kehrt denn der SVP den Rücken?"
    Bei der Einbürgerungsinitiatvie waren es innerhalb eines Monates so geschätzte 15% Punkte der Stimmenden.

    "Die Wahlgewinne sind den finanziellen Mitteln zu verdanken? Wie denn das? Etwa wegen der Werbung?
    Also ich wähle die SVP nicht wegen ihren Plakaten – die ‹Blocher stärken – SVP wählen› haben mich jedenfalls nicht auf die Idee gebracht, die SVP-Liste abzugeben."
    Stimmt ja, die Plakat sind völlig wirkungsfrei. Darum hängt Blocher und sein Filz auch an jeder Ecke eins auf.

    Posted 7 Monate ago #
  5. ulrichschluer
    Mitglied

    ""Wer kehrt denn der SVP den Rücken?""
    Alle kehren der SVP den Rücken. Die Integration von Rechtsextremen durch übernahme ihrer Parolen und Sybole ist einfach keine Methode.
    Das ganze Bankendebakel haben wir der SVP zu verdanken.

    Posted 7 Monate ago #
  6. Schwarzenegger
    Mitglied

    Ulrisch Du bist so schlau.
    Ich hoffe es tritt bald ein SVP Nationalrat von Zürich zurück.
    Ich freue mich sehr, wenn du wieder im Parlament vertreten bist.

    Hochachtungsvoll
    Ein SVP Sympatisant

    Posted 7 Monate ago #
  7. Nurfin
    Mitglied

    ein wirklich kreativer beitrag zu dieser diskusion
    bravo schwarzenegger weiter so

    Posted 7 Monate ago #
  8. sanzibar
    Mitglied

    mich wunderts, dass argovie am anfang dieses threads so erstaunt über die übertritte von pnos und sonstigen rechtsextremisten geäussert hat...dabei habe ich schon vor monaten dem argoviechen dies mitgeteilt.

    nun überlege man sich, was die svp alles ändern möchte, gar auf verfassungsebene. wenn man dieser partei mit radikaler führung freien lauf lassen würde, dann hätten wir in der schweiz in 10 jahren eine wiedergeburt der nsdap.

    die svp und deren einfachen ausdrucksweise hat keineswegs den wählern gezeigt, dass sie die wähler auch verstehen. sie haben sich von der substanz der politik auf niveaulose gesellschaftsempfindungen reduziert und diese auf politische ebene hochgespitzt. jetzt tönt es nach, ja diese partei versteht meine probleme! diejenigen die das glauben, haben keine ahnung von politik und leben in der fiktion von einem verbrecherlosen land, welches die svp an wahlen und abstimmungen anstrebt aber nie erreichen will.

    den leuten wird versprochen, dass man ihre probleme mit ausländern usw lösen wird, aber wo stehen sie heute? es ist genau gleich. geht mal in den ausgang oder in die schule. es ist alles beim alten. vergesst die lügengeschichten der svp! die können nicht eure gesellschaftlichen probleme lösen! aber den leuten gefällt es, wie man marketing betreibt.

    ausserdem wieso sieht man nie bei reden von blocher seinen DR titel? oder wieso nennt ihn niemand DR blocher? er selber aber sagt vielen politikern in disskusionen "ja wüsset sie herr professor, herr doktor..." jaja...

    Posted 7 Monate ago #
  9. hanu
    Mitglied

    @sanzibar

    "...dabei habe ich schon vor monaten dem argoviechen dies mitgeteilt"

    Müsste es nicht heissen "argoviehchen" ?

    Posted 7 Monate ago #
  10. argovie
    Mitglied

    @ talisker

    - «Weil Vizepräsident Martin Landolt nicht mehr hinter dem Stil der SVP Schweiz stehen könne, hat er seinen Austritt aus der Partei bekannt gegeben.»

    Oh nein, die SVP hat einen Mann weniger. Das ist ja schlimm…
    Nein, im Ernst: Die SVP hat tausende neuer Mitglieder. Martin Landolt kann tun und lassen, was er will.

    - «So wie der "Vertrag mit dem Volk" *lach*
    ....ein unheimlich wichtiges Dokument der Schweizer Gechichte :):)»

    Einigkeit ist wichtig für eine Partei. Das ein Vertrag für diese Einigkeit nötig sein soll, ist zwar nicht lobenswert, aber wenn es nicht anders geht…

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    @ ulrichschluer

    - «Ohne die Millionenkampagne die einseitig auf Ausländerhetze ausgerichtet war, hätte man über ein paar reele Sachthemen sprechen können zum Beispiel über die gefährliche Abhängikeit der Schweizer Wirtschaft vom billigem Erdöl.»

    Die Schweizer haben Probleme mit Ausländergewalt, das ist eben so. Die SVP ist die einzige Partei, die dieses Thema offen anspricht.
    Dass die anderen Probleme in den Hintergrund treten, ist schade, aber das Ausländerproblem ist das dringendste Problem!

    - «Alle kehren der SVP den Rücken. Die Integration von Rechtsextremen durch übernahme ihrer Parolen und Sybole ist einfach keine Methode.
    Das ganze Bankendebakel haben wir der SVP zu verdanken.»

    Ja klar, deswegen hat die SVP auch immer mehr Erfolg und immer mehr Mitglieder – weil ihr alle den Rücken kehren… Dass ich nicht lache…

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    @ Spaghettimonster

    - «Was nichts daran ändert, dass Widmer-Schlumpf SVPlerin bleibt.»

    Wenn die Bündner SVP nicht mehr in der SVP Schweiz ist, ist EWS auch nicht mehr dabei.

    - «Ach Mörgeli hat da mal was von Hinterausgang nehmen gequatscht, Hutter etwas von Ohrfeigen und das alles innerhalb 24 Stunden.»

    Ob das Drohungen gegen Leib und Leben sind…?

    - «Bei der Einbürgerungsinitiatvie waren es innerhalb eines Monates so geschätzte 15% Punkte der Stimmenden.»

    Wir werden es bald erfahren, wie viele es tatsächlich waren.
    Die Einbürgerungs-Initiative ist an sich schwach. Man hätte für erschwerte Einbürgerungen, einen obligatorischen Deutsch-Test o. Ä. plädieren können – stattdessen bringt man eine Initiative vors Volk, die kaum etwas ändert…

    - «Stimmt ja, die Plakat sind völlig wirkungsfrei. Darum hängt Blocher und sein Filz auch an jeder Ecke eins auf.»

    Sie sind natürlich nicht völlig wirkungsfrei.
    Aber wie viele Leute sehen ein Plakat und wählen dann deswegen eine bestimmte Partei?
    Ich sehe ein Plakat und informiere mich z. B. im Internet über das Thema – dann entscheide ich.
    Die SP könnte 100'000 Plakate aufhängen und es würde ihr dennoch nichts nützen. Man hat es ja vor den Wahlen gesehen: Die einen Plakate (SP) sagten nichts aus, die anderen (JUSO) waren der verzweifelte Versuch, zu provozieren.

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    @ sanzibar

    - Der erste Abschnitt wurde schon zur Genüge diskutiert, denke ich. Der zweite ist lächerlich.

    - «die svp und deren einfachen ausdrucksweise hat keineswegs den wählern gezeigt, dass sie die wähler auch verstehen. sie haben sich von der substanz der politik auf niveaulose gesellschaftsempfindungen reduziert und diese auf politische ebene hochgespitzt. jetzt tönt es nach, ja diese partei versteht meine probleme! diejenigen die das glauben, haben keine ahnung von politik und leben in der fiktion von einem verbrecherlosen land, welches die svp an wahlen und abstimmungen anstrebt aber nie erreichen will.»

    Die Schweizer haben Probleme mit den Ausländern. Das ist nun mal so – an der Schule, im Wohnquartier, im Ausgang.

    Die SVP tut etwas dagegen – als einzige Partei.

    - «den leuten wird versprochen, dass man ihre probleme mit ausländern usw lösen wird, aber wo stehen sie heute? es ist genau gleich. geht mal in den ausgang oder in die schule. es ist alles beim alten.»

    An den Schulen wird es immer schlimmer. Wir haben Schulen mit 60% Ausländern. Dagegen kann auch die SVP nicht viel machen. Die Ausschaffungsinitiative sorgt aber wenigstens dafür, dass jeder dieser 60% Ausländer nur einmal zuschlagen kann und dann rausfliegt.

    - «ausserdem wieso sieht man nie bei reden von blocher seinen DR titel? oder wieso nennt ihn niemand DR blocher? er selber aber sagt vielen politikern in disskusionen "ja wüsset sie herr professor, herr doktor..." jaja... »

    Was willst du denn damit schon wieder sagen?

    Posted 7 Monate ago #
  11. talisker
    Mitglied

    Einigkeit ist wichtig für eine Partei. Das ein Vertrag für diese Einigkeit nötig sein soll, ist zwar nicht lobenswert, aber wenn es nicht anders geht…

    Dann sollen Maurer und Mörgeli ein Vertrag mit ihren Parteimitgliedern abschliessen aber nicht mit dem Volk. Ich gehöre auch zum Schweizer Volk aber mit dieser Partei will ich und mit mir 70% der Bevölkerung absolut nichts zu tun haben...schon gar kein lächerlicher Vertrag!!

    Posted 7 Monate ago #
  12. sanzibar
    Mitglied

    argovie
    "Die SVP tut etwas dagegen – als einzige Partei."

    ja bitte was tut sie konkret? es wurden bereits initiativen angenommen, zwar ist die wirkungsdauer auch ein faktor, aber ich glaube kaum, dass diese angenommenen initiativen in der gesellschaft bessere ordnung schaffen werden, wie die svp vorgelügt hat! merke dir diesen satz!

    und wenn du sagst an den schulen wird es immer schlimmer, dann ist das ein deutliches anzeichen, dass die svp in diesen bereichen keine konzepte hat.

    ich wollte mit dem sagen, dass blocher immer wieder gerne andere als akademische volksfremde gegner tituliert und er selber dann als bündlicher bürger da steht. dabei ist er selber ein akademischer plausibilitätshund.

    in zukunft wird das volk bemerken, was diese penetrante politik in den jeweiligen punkten wie missbrauch und kriminalität gebracht hat. freue mich bereits jetzt auf die enttäuschten gesichter.

    Posted 7 Monate ago #
  13. ulrichschluer
    Mitglied

    @argovie

    Du siehst, die Parteiführung ist nicht mehr ganz am draht, sondern ist eine unfähige Truppe von eingebildeten Schaumschlägern und Has-beens. Es geht steil abwärts.
    Mit dem Aussschluss der Bündner ein weiteres Eigentor.
    Aber eben Hochmut kommt vor dem Fall, argovie – du Habsburger.

    Posted 7 Monate ago #
  14. talisker
    Mitglied

    (SVP) Die SVP wurde im letzten Herbst mit einem Wähleranteil von 29% zur stärksten Partei. Dieser Wahlerfolg verpflichtet die Partei, die Inhalte aus dem Vertrag mit dem Volk in die eidgenössische Politik einzubringen. Gelegenheit dazu bietet die Legislaturplanung. Die SVP-Spitze hat heute an einer Pressekonferenz ihre Forderungen zu dieser Vorlage vorgestellt, die morgen vom Nationalrat behandelt wird.
    Im Unterschied zu den anderen Parteien trat die SVP im Wahljahr 2007 mit einem klaren Programm auf und setzt nun alles daran, den Vertrag mit dem Volk auch umzusetzen. Der Bundesrat politisiert mit der Vorlage zur Legislaturplanung wieder einmal an den Bürgern vorbei. Weil die stärkste Partei des Landes seit dem letzten Dezember aus der Regierung ausgeschlossen ist, bleibt die Meinung von fast einem Drittel der Stimmbürger auf der Strecke.

    Die Kernforderungen des Vertrages, den die SVP im August 2007 im Hinblick auf die Wahlen mit dem Volk abgeschlossen hat, lauten wie folgt:

    · Wir wollen der Europäischen Union nicht beitreten.

    · Wir wollen die kriminellen Ausländer ausschaffen.

    · Wir wollen für alle die Steuern senken.

    Diese drei Forderungen standen im Zentrum des Wahlversprechens der SVP, auf diesen Punkten basieren nun auch die Grundlagen für unsere Arbeit während der nächsten 4 Jahre.

    Die Vorschläge des Bundesrates, welche nun zur Diskussion stehen, zielen jedoch in eine ganz andere Richtung und zeigen die Haltung der Landesregierung klar auf. Einer Mitte-Links-Regierung, welche bereit ist, die Annäherung an die EU voranzutreiben und allen Forderungen aus Brüssel und Berlin in vorauseilendem Gehorsam zuzustimmen, die Steuern und Zwangsabgaben weiter zu erhöhen, sowie im Bereich der Sicherheit auch Kriminelle mit Samthandschuhen behandeln möchte, anstatt echte Schweizer Interessenpolitik zu betreiben.

    Die SVP beantragt deshalb die Rückweisung der aktuellen Vorlage mit dem konkreten Auftrag, die Vorlage entsprechend der Leitlinien aus dem Vertrag mit dem Volk zu überarbeiten. Für den Fall, dass dieser Rückweisungsantrag abgelehnt wird, hat die SVP in den zentralen Punkten über 30 Minderheitsanträge eingebracht.

    Bern, 2. Juni 2008

    Ist doch unglaublich mit welcher Unverfrorenheit sich diese Populisten bei diesem lächerlichen Vertrag von einem Vertrag mit dem Volk reden können.

    Haben die eigentlich mitgekriegt, dass sie seit einem halben Jahr zu einer Loser-Partei geworden sind?

    Posted 7 Monate ago #
  15. hanu
    Mitglied

    Es nimmt mich bloss wunder, wie lange es dauert bis bei denen endlich wieder mal wenigstens einer anfängt zu denken?

    Posted 7 Monate ago #
  16. argovie
    Mitglied

    @ talisker

    - «Dann sollen Maurer und Mörgeli ein Vertrag mit ihren Parteimitgliedern abschliessen aber nicht mit dem Volk. Ich gehöre auch zum Schweizer Volk aber mit dieser Partei will ich und mit mir 70% der Bevölkerung absolut nichts zu tun haben...schon gar kein lächerlicher Vertrag!!»

    Ich meinte eigentlich den Loyalitäts-Vertrag, der unter SVP-Mitgliedern geschlossen werden sollte und nicht den Vertrag mit dem Volk.

    Ein Vertrag mit dem Volk tönt irgendwie lächerlich.
    Die Idee, die dahinter steckt, ist wohl folgende: Man schreibt die Positionen der Partei klar auf – zumindest diejenigen, die im Volk Anklang finden werden: Wir wollen der Europäischen Union nicht beitreten; wir wollen die kriminellen Ausländer ausschaffen; wir wollen für alle die Steuern senken.
    Der EU wollen die meisten nicht beitreten; kriminelle Ausländer sind für viele eines der größten Probleme; tiefe Steuern wünscht sich jeder.
    Daher gar keine schlechte Idee.
    Aber, wie gesagt: Ein Vertrag mit dem Volk?! Typischer dämlich-nostalgischer Titel.

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    @ sanzibar

    - «ja bitte was tut sie konkret? es wurden bereits initiativen angenommen, zwar ist die wirkungsdauer auch ein faktor, aber ich glaube kaum, dass diese angenommenen initiativen in der gesellschaft bessere ordnung schaffen werden, wie die svp vorgelügt hat! merke dir diesen satz!»

    Die Ausschaffungsinitiative ist ein konkreter Schritt gegen Ausländerkriminalität. Es wird jetzt auch von Seiten der SVP gefordert, dass Schüler Deutsch können müssen, sonst verlieren die Eltern irgendwann die Aufenthaltsbewilligung.

    Von welchen Initiativen sprichst du denn, die angenommen wurden?!

    - «und wenn du sagst an den schulen wird es immer schlimmer, dann ist das ein deutliches anzeichen, dass die svp in diesen bereichen keine konzepte hat.»

    Meine Meinung: Kleinerer Ausländeranteil an Schulen = weniger Probleme.
    Die SVP denkt da vermutlich nicht anders, viele Schweizer Stimmbürger schon. Deswegen kann auch die SVP nicht viel machen; schließlich kann die SVP nicht tun und lassen, was sie will.

    - «ich wollte mit dem sagen, dass blocher immer wieder gerne andere als akademische volksfremde gegner tituliert und er selber dann als bündlicher bürger da steht. dabei ist er selber ein akademischer plausibilitätshund.»

    Ja, das ist wirklich merkwürdig…

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    @ ulrichschluer
    - «Du siehst, die Parteiführung ist nicht mehr ganz am draht, sondern ist eine unfähige Truppe von eingebildeten Schaumschlägern und Has-beens. Es geht steil abwärts.
    Mit dem Aussschluss der Bündner ein weiteres Eigentor.
    Aber eben Hochmut kommt vor dem Fall, argovie – du Habsburger.»

    Alles leere Worte…
    Solange die SVP-Wähler nicht zur SP überlaufen, ist es mir relativ egal.
    1. denke ich nicht, dass die SVP schwächer wird, 2. denke ich, dass diejenigen, die wegen der ganzen Widmer-Schlumpf-Geschichte von der SVP enttäuscht sind, trotzdem bürgerlich wählen und bestimmt nicht links.
    Solange die SVP, die FDP und die CVP stark sind, mache ich mir keinen Kopf.

    Posted 7 Monate ago #
  17. talisker
    Mitglied

    Solange die SVP, die FDP und die CVP stark sind, mache ich mir keinen Kopf.

    streich die SVP und setz GLP rein, dann kann ich das unterschreiben. :)

    Posted 7 Monate ago #
  18. ulrichschluer
    Mitglied

    @argovie

    Du kannst behaupten was du willst: Es ist kein Vertrag zu stande gekommen.

    Posted 7 Monate ago #
  19. ulrichschluer
    Mitglied

    @argovie
    auf der ganzen linie haben sich die wähler nicht an die parolen der svp gehalten – die loyalität gegenüber der Führertruppe hält sich auch bei den svp-mitgliedern stark in grenzen. doch wer auf blind macht, weil er meint er könne so seine ziele besser verfolgen, der ist ein unverbesserlicher träumer.

    Posted 7 Monate ago #
  20. sanzibar
    Mitglied

    "Die Ausschaffungsinitiative ist ein konkreter Schritt gegen Ausländerkriminalität."

    nein eben nicht. das ist die gesetzesvollziehung wenn etwas passiert ist. aber wie verhindert man, dass so etwas überhaupt passiert? das habe ich gemeint mit konkreten lösungen. ob sie dann nach afrika oder in den balkan, schnell mit der concorde (gibts ja nicht mehr) oder langsam mit schiff dort hin verfrachtet werden, ist ja eine andere geschichte.

    zB die verschärfung des asyl und ausländergesetzes unter dem deckmantel der erhöhung der sicherheit. oder auch die wahlen, dort wurde auch vieles versprochen. ich denke nicht, dass du nun sicherer bist oder eine bilanz in deinem alltag ziehen kannst.

    ulrichschluer
    ja ein vertrag mit dem volk. das ist für mich wieder eine vergewaltigung des schweizer denkens. weil unsere mentalität halt mit gewisser loyalität gegenüber einer firma/partei gebunden ist. nun wollen sie diese "gabe" auch noch für ihre propaganda missbrauchen. naja, sollen die übriggebliebenen schafe nur denken;)

    Posted 7 Monate ago #

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